Bibliothek
Wer an der Universität Bonn Kunstgeschichte studiert, kann in der Abteilung auf die Bestände einer Präsenzbibliothek zugreifen, die zu den ältesten und umfangreichsten kunsthistorischen Fachbibliotheken Deutschlands zählt. Integriert sind die Literaturbestände der Abteilung Christliche Archäologie.
Inhaltlich bildet der schon im 19. Jahrhundert angelegte, aber erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts systematisch ausgebaute Bestand das Fach Kunstgeschichte in seiner gesamten Breite ab. Den Forschungs- und Lehrschwerpunkten der Professuren entsprechend wurde (und wird) beim Bestandsaufbau besonderes Augenmerk auf die Kunst des Mittelalters, der Neuzeit und der Moderne sowie auf die Kunst Italiens und der Niederlande gelegt. Sondersammlungen, die als Rara unter Verschluss gehalten werden, bilden unter anderen Faksimiles nach mittelalterlichen Handschriften, Emblembücher und frühneuzeitliche Quellen- bzw. Vitenliteratur. Da in den 1970er Jahren die Büchersammlung der Christlichen Archäologie in unsere Bibliothek eingearbeitet wurde und seither weiter gepflegt wird, ist Literatur zur frühchristlichen und byzantinischen Kunst in erfreulichem Umfang vorhanden.
Die laufende Erwerbung — pro Jahr sind etwa 1.700 bis 2.000 Neuzugänge zu verzeichnen ― richtet sich vor allem nach den Erfordernissen der forschungsbasierten Lehre, die dank fünf Professoren und zahlreicher Dozenten in facettenreichem Umfang angeboten wird. Die Bibliotheksleitung trägt dafür Sorge, dass die in Seminaren, Übungen und Vorlesungen benötigte Literatur vorhanden und verfügbar ist. Anschaffungsvorschläge von Studierenden werden nach Möglichkeit erfüllt. Ebenso wird der Literaturbedarf der Christlichen Archäologie für Forschung, Lehre und Studium gebührend berücksichtigt.
Um den Betrieb der Bibliothek mit dem Sigel 5/7 kümmert sich ein Team von vier Personen, das durch die Mitarbeiter in Geschäftszimmer und Sekretariat tatkräftig unterstützt wird:
| Bibliotheksleiterin | |||
| Dr. Luise Leinweber | Raum 1.026 | Tel. 73-7598 | |
| Bibliothekarinnen (jeweils halbtags: 8:00 bis 12:00 bzw. 13:30 bis 17:30) | |||
| Dipl.-Bibl. Dagmar Engel | Raum 1.025 | Tel. 73-5715 | |
| Dipl.-Bibl. Brigitte Sussiek | Raum 1.025 | Tel. 73-5715 | |
| Bibliotheksangestellter (halbtags) | |||
| Leon Schröder | Raum 1.024 | Tel. 73-7292 | |
Die Digitale Bibliothek, auch für das Fach Kunstgeschichte, wird von der Universitäts- und Landesbibliothek gepflegt.
Die Neuerwerbungslisten der Abteilungsbibliothek werden von der ULB bereit gestellt.
Die jüngsten 20 Neuzugänge finden Sie in folgender Aufstellung:
- Neuerwerbungen Kunsthistorisches Institut
- What is a museum? (G 2000/30)
- ¬Die schönsten Gärten und Parks in Paris und in der Île de France (JA 872/22)
- Contemporary art (H 439/554)
- Tiepolo nero (R 8566/73)
- Max Liebermann und Frankreich (R 4836/40)
- Picasso and the chess player (R 6230/304)
- Giotto und die Ursprünge der neuzeitlichen Bildauffassung (R 3130/99)
- Dumbarton Oaks (X 1695/106)
- Rinascimento in Lombardia (L 745/21)
- ¬Die Macht der Toga (X 160/35)
- ¬DAS PIETA-MOTIV BEI ARNO BREKER (R 1025/7)
- Giornate di studio in onore di Claudio Tiberi (W 249 a)
- Jordaens und die Moderne (R 4054/17)
- Sehen mit dem Stift in der Hand (D 100/101)
- Interventionen im public-private space (H 439/9 e)
- Wiener Aktionismus (H 439/108 d)
- Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine? (G 2160/20)
- ¬The books that shaped art history (G 1310/31)
- Becoming Picasso - Paris 1901 (R 6230/1100)
- Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz/Bd. 20. Kreis Alzey-Worms 1 (S 2/12 (20,1))

