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Dr. Helen Boeßenecker

Helen Boeßenecker M.A.

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Forschungsprofil

Helen Boeßenecker befasst sich vor allem mit der Kunst der Frühen Neuzeit, insbesondere der italienischen Renaissance- und Barockskulptur. Ein besonderes Interesse gilt der Wirkungsästhetik der Bildwerke und ihren materialspezifischen und medialen Besonderheiten. Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen, die Werke im Kontext der theoretischen Diskurse der Zeit (Kunsttheorie, Bildertheologie etc.) zu begreifen. Bei ihren Forschungen verfolgt Helen Boeßenecker auch interdisziplinäre Ansätze, beispielsweise durch die Beschäftigung mit aktuellen Methoden und Theorien der Performanzforschung.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Skulptur der Frühen Neuzeit in Italien
  • Kunsttheorie
  • Materialität und Medialität
  • Performativität und Theatralität

 

Vita

  • 2004–2010 Studium der Kunstgeschichte, Neueren Deutschen Literatur, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Bonn, Köln und Rom
  • 2010-2017 Promotion im Fachbereich Kunstgeschichte an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Thema "Skulpturale Altäre im römischen Seicento. Genese, Wirkungsästhetik und Vergegenwärtigung des Sakralen" (betreut von Prof. Dr. Roland Kanz)
  • 2012–2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn in Vertretung
  • WS 2016/2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn in Vertretung
  • Seit 04/2017 Akademische Rätin a.Z. am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn

 

Stipendien und Auszeichnungen

  • 2014–2016 Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung
  • 2013 Reisestipendium der Stiftung Doktorhut
  • 2011–2012 Promotionsstipendium des DAAD (Forschungsaufenthalt in Rom)

 

Forschungskooperationen

  • DFG-Netzwerk "Synagonismus in den bildenden Künsten" koordiniert von Yannis Hadjinicolaou (Humboldt-Universität zu Berlin), Markus Rath (Universität Basel) und Joris van Gastel (Rom, Bibliotheca Hertziana)

 

Vorträge

  • 12/2017: Kurzvortrag "Materialfiktion in der Terrakottaplastik des Cinquecento" im Rahmen des 2. DFG-Netzwerktreffens "Synagonismus in den Bildenden Künsten" (Hamburg, Warburg-Haus)
  • 11/2017: Vortrag "Beyondthe Bel composto. Melchiorre Cafà´s Relief at S. Caterina a Magnanapoli and the Altar as Liminal Space" im Rahmen des internationalen Workshops "Esplorare le arti nella Roma di Bernini" (Rom, Bibliotheca Hertziana)
  • 06/2016: Vortrag „Heiligenstatuen und ›early christian revival‹. Zur (Re-) Inszenierung des Heiligen in der römischen Altarskulptur um 1600“ im Rahmen des 17. Internationalen Barocksommerkurses der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Einsiedeln, Schweiz) zum Thema „Die Inszenierung des Heiligen“
  • 10/2015: Vortrag „Between Sculpture in the Round, Relief and Pictorial Effects. Italian Altarpieces and their Medium-Specific Qualities“ im Rahmen des Panel „Illusionism and Interference in Early Modern Sculpture“, Sixteenth Century Society and Conference (Vancouver, Kanada)
  • 06/2013: Vortrag „Die Verlebendigung der Statue und Affekterregung beim Betrachter: Zur Performativität römischer Altarskulptur am Beispiel zweier Werke des Bildhauers Melchiorre Cafà“ im Rahmen des Studienkurses „Performanz und Performativität in der Frühen Neuzeit“ (Universität Bern, Schweiz)
  • 09/2011: Vortrag „Scenic Altars of the Roman Baroque“ im Rahmen des 3rd Bonn-Glasgow Art History Workshop (University of Glasgow, Schottland)
     

 

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