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Julia Maria Krings M.A.

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Forschungsprofil

Den Schwerpunkt in Forschung und Lehre setzt Julia Krings auf internationale moderne und zeitgenössische Kunst. Die Verbindung interdisziplinärer Fragestellungen ist dabei sehr wichtig: Welche Rolle nimmt Kunst in unserem politischen, sozialen und historisch bedingt wandelbaren Alltag ein? Das Studium sollte Plattformen bieten, sich ausprobieren zu können. Nicht nur, aber auch im Hinblick auf ein mögliches Berufsfeld.

Eine Lehre, die ausschließlich in den Räumen des Instituts bleibt, ist nicht erlebbar und hinterlässt keine Spuren. Übungen vor Originalen, Projekte außerhalb des curricularen Studiums, Exkursionen helfen, eine Idee von Kunst zu entwickeln. Zusätzlich sollte das wissenschaftliche Arbeiten stetig eingeübt und optimiert werden.

In Ihrer Doktorarbeit zum Thema Outsider Art sucht sie an ein Thema anzuknüpfen, das sie vor zwei Jahren während eines Ausstellungsprojekts mit einem Autisten förmlich gepackt hat: Kunst kann durchaus einen Schmetterlingseffekt haben!

 

Kurzbiographie

  • 1998 – 2006 Studium der Kunstgeschichte, Romanischen Philologie (Spanisch), Christlichen Archäologie und Anglistik an den Universitäten in Mainz, Wien und Bonn - Studienschwerpunkte: Provenienzforschung bzw. Kunsthistoriographie (Schwerpunkt Nationalsozialismus)/ Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Juni 2001 – Juli 2002 Wissenschaftliche Hilfskraft der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien. Tätigkeitsfelder: Mitarbeit im Künstlerarchiv und in der Abteilung für Provenienzforschung
  • Jan. 2004- Juli 2005 Mitglied der Forschungsgruppe Kunstgeschichte im Nationalsozialismus am Kunsthistorischen Institut in Bonn – Forschungen im Rahmen der nationalen Kunsthistoriographie
  • SoSe 2004 Tutorin für das Architekturpropädeutikum am Kunsthistorischen Institut in Bonn (Leitung Prof. Dr. U. Rehm)
  • April 2006 Gründung einer Agentur für Kunstführungen. Museums- und Stadtführungen für Erwachsene, Schul- und Kindergartenkinder in Köln und Bonn; Didaktikseminare; Kunsthistorische Vorträge
  • Juli 2006 Magisterabschluss. Magisterarbeit im Hauptfach Kunstgeschichte über ‚Provenienzforschung - Kunstraub zur Zeit des Nationalsozialismus und die Folgen in heutiger Zeit‘ bei Prof. Dr. A.-M. Bonnet
  • Jan. 2007 – Feb. 2008 Lehrauftrag im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Kunsthistoriographie der Moderne
  • seit Mai 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kunsthistorischen Instituts
  • seit November 2014 Dissertationsvorhaben zum Thema Outside(r) Art? Zur Diskursfähigkeit von Kunst (AT) (bei Prof. Dr. A.-M. Bonnet)
  • Während des Studiums: Arbeit in verschiedenen kulturellen Bereichen. Leitung der PR-Abteilung der arte fact Werkstatt für Kunst e.V., Organisation von Ausstellungen zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe in Bonn (Aktion Mensch und Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse KölnBonn), freie Mitarbeit in der Agentur culture ink. in Köln (internationale PR auf kulturellem Sektor), wissenschaftliche Hilfstätigkeiten für verschiedene Verlagshäuser (Prestel, Ullmann, Harenberg), Hospitanz bei der Kultursendung Scala WDR 5, wöchentliche praxisorientierte und wissenschaftliche Begleitung und Ausbildung von Studierenden der Kunstgeschichte und Schülern der 10. – 12. Klasse im Museum Ludwig in Köln.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Moderne und zeitgenössische Kunst
  • Kunsthistoriographie der Moderne
  • Provenienzforschung, Schwerpunkt Beute-/Raubkunst zur Zeit des Nationalsozialismus
  • Outsider Art / Art Brut

 

Kuratorische Tätigkeiten

  • Oktober 2015: „Seelenwelten“, Kunstmuseum Solingen. Begleitausstellung zur Woche der seelischen Gesundheit.
  • November 2013 -September 2014
    Kuratorin der Ausstellung „Achim Maaz: Schlüsselwerke“
    (in Zusammenarbeit mit Robert Kötter und einer studentischen Initiative). Das Ausstellungsprojekt fand in Berlin und Bonn statt (parallel zur artberlin) und unterstützte den autistischen Bonner Künstler Achim Maaz, der auch 2014 wieder für den EUWARD nominiert wurde.
  • Januar 2004–Juni 2005
    Kuratorische Beteiligung an der Wanderausstellung Kunstgeschichte im Nationalsozialimus (März 2005–Juli 2006)
    (9. Juni 2005: Alumni-Club Preis der Universität Bonn für öffentlichkeitswirksame studentische Initiative)
  • Juli–Oktober 2004 Kunststudenten-Ausstellung: …untilnow…
  • November 2005 Auktionsveranstaltung zugunsten eines Kinder- und Jugendprojektes, gefördert von Aktion Mensch und der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn

 

Selbstständige Tätigkeit

Publikationen

Unselbstständige Schriften

  • Wolfgang Hueber. Wirklich Wares Billd, in: Kunst und Stigma. Grenzgänger zwischen Zwang und Freiheit. Ausst.-Kat. Kunsthalle Kaufbeuren, Kaufbeuren 2015, S. 62-71.
  • Dietrich Orth. Die Dinge in ihrem Sosein, in: Kunst und Stigma. Grenzgänger zwischen Zwang und Freiheit. Ausst.-Kat. Kunsthalle Kaufbeuren, Kaufbeuren 2015, S. 48-58.
  • Schlüsselwerke. Die Kunst von Achim Maaz, hrsg. von der Galerie art cru, Berlin 2014.
  • Zutritt verboten, hrsg. von der Galerie art cru, Berlin 2014.

 

Herausgabe

  • Offene Ateliers des Bonner Kunstvereins 2015 (mit Texten von Studierenden des Kunsthistorischen Instituts), hrsg. von Julia Krings und Michael Stockhausen, Bonn 2015.
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