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Timo Hagen M.A.

Timo Hagen M.A.

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Forschungsprofil

Meine Rolle als Kunsthistoriker interpretiere ich als die eines Historikers mit spezifischen Kompetenzen in der formalen und inhaltlichen Analyse von Geschichtsquellen besonderer Art: den künstlerisch gestalteten Artefakten und Architekturen.

Aus dieser Perspektive kann ein jedes Kunstwerk als Fenster in denjenigen historischen Zusammenhang fungieren, in dem es entstanden ist und wahrgenommen wurde und den es zugleich mitkonstituiert und kommentiert. Umgekehrt ist ein umfängliches Verständnis eines solchen Objekts ohne Kenntnisse seiner soziokulturellen Entstehungs- und Wahrnehmungszusammenhänge nicht möglich. Werk und Kontext sind unauflöslich miteinander verschränkt und besitzen das Potential sich gegenseitig zu erhellen. Dazu ist es jedoch notwendig, eine eingehende formale Analyse des betreffenden Kunstwerks mit einer Auswertung weiterer Bild- und Schriftquellen zu kombinieren, die seine soziokulturelle wie ideen- und kunstgeschichtliche Vernetzung offenlegen.

Die Frage nach dem Bedeutungsgehalt, die einem Kunstwerk in seiner Entstehungszeit und von unterschiedlichen Rezipienten bis in die Gegenwart zuerkannt wurde, steht im Zentrum meines Erkenntnisinteresses. Diese Verknüpfung von Form und Gehalt ist von der Wahrnehmung der jeweiligen historischen Akteure abhängig und somit uneinheitlich und wandelbar. Daher bemühe ich mich in der Lehre einerseits das notwendige Instrumentarium zur formalen Analyse zu vermitteln und andererseits ein Bewusstsein für die gebotene Historisierung formaler Beobachtungen zu schaffen.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Kunst- und Kulturgeschichte Zentral- und Südosteuropas im 19. und 20. Jh.
  • Geschichte der Kunstgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Theorie und Geschichte der Denkmalpflege / Transkulturelles Bauerbe
  • Erinnerungskulturen im 19. und 20. Jh.
  • Methodenfragen zur gesellschaftlichen Rolle von Architektur in der Moderne
  • Architekturwettbewerbe und Architekturzeichnungen

 

Forschungsprojekte

  • In meiner Dissertation „Gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen in der siebenbürgischen Architektur um 1900“ habe ich mich mit der Rolle von Architektur bei der Aushandlung und Vermittlung gesellschaftspolitischer Ordnungsvorstellungen befasst. Als Untersuchungsgebiet dienten Sakralbauprojekte unterschiedlicher Religionsgemeinschaften, Konfessionen und Ethnien in den heterogenen urbanen Milieus an der südöstlichen „Peripherie“ des Habsburger Reichs. Die Arbeit zeigt, wie historisierende Architektur unterschiedlichster Provenienz im 19. und frühen 20. Jahrhundert zur Bewältigung modernisierungsbedingter Differenzerfahrungen eingesetzt wurde. In Fällen, in denen die Brüche der Moderne das Bedürfnis hervorriefen, gesellschaftliche Differenz mittels Architektur zu konstruieren, lässt sich bisweilen ein scheinbar paradoxes Phänomen beobachten: Der Wille zur Allgemeinverständlichkeit führte zu einer Angleichung der formalen Ausdrucksmittel – ein transkultureller Prozess, der so weit vorangetrieben wurde, bis die betreffenden Gestaltungsmuster in den Augen der Zeitgenossen gänzlich ‚sinnentleert‘ waren und durch andere ersetzt wurden
  • Ein erstes von mir konzipiertes und durchgeführtes PostDoc-Projekt mit dem Titel „Gemeinschaftsbauten als ‚gemeinsames Bauerbe‘. Siebenbürgisch-sächsische Schul-, Pfarr- und Gemeindehäuser um 1900 und nach der Auswanderung“ war im Zeitraum 08/2016–12/2017 am Historischen Seminar der Universität Heidelberg – Professur für Osteuropäische Geschichte angesiedelt. Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderte Forschungsprojekt beleuchtete in einem ersten Schritt die gemeinschaftsstiftende Rolle, die Architektur innerhalb der heterogenen Milieus des östlichen Europa um 1900 für Minderheiten einnehmen konnte. In einem zweiten Schritt wurde dies mit dem Status und der Wahrnehmung solcher Bauten nach den Bevölkerungsverschiebungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kontrastiert, welche die Auflösung der Minderheiten-Gemeinschaften, für die die Bauwerke ursprünglich bestimmt waren, bewirkten. Aus dieser Konstellation ergibt sich, dass der Baubestand in unterschiedlichen Erinnerungskulturen der einstigen und gegenwärtigen Nutzer verankert ist, teils als „unbequemes“, teils als „gemeinsames Bauerbe“ wahrgenommen oder gänzlich ignoriert wird. Mittels einer transkulturell vergleichenden Perspektive wurden Folgen für den denkmalpflegerischen Umgang mit diesen nach wie vor ortsbildprägenden Bauten herausgearbeitet.
  • Kunsthistoriker aus dem östlichen Europa als transregionale Akteure deutscher "Grenzlandforschung" von der ausgehenden Kaiserzeit bis in die Adenauer-Ära

 

Vita

  • seit 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn als Assistent von Prof. Dr. Christoph Zuschlag
  • 2016–2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, Professur für Osteuropäische Geschichte
  • 2016 Promotion mit einer Arbeit zu „Gesellschaftlichen Ordnungsvorstellungen in der siebenbürgischen Architektur um 1900“ am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg (betreut von Prof. Dr. Matthias Untermann und Prof. Dr. Gerhard Wolf)
  • 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau
  • 2014–2015 Promotionsstipendium und Doktorandenvertrag am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut
  • 2013 Gast am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien
  • 2012–2013 Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut
  • 2008–2011 Mitarbeit an der Denkmaltopographie Stadtkreis Heidelberg im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
  • 2010 Co-Kurator der Ausstellung „Die unsichtbare Stadt. Entwurfszeichnungen aus Hermannstädter Architekturwettbewerben 1880–1930“ am Brukenthalmuseum Hermannstadt/Rumänien
  • 2005–2008 Wissenschaftliche Hilfskraft, Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Bruchsal
  • 2002–2007 Magisterstudium der Europäischen Kunstgeschichte, Mittleren und Neueren Geschichte sowie des Öffentlichen Rechts an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Auszeichnungen

  • 2018 Druckkostenzuschuss der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften für die Dissertation
  • 2017 Druckkostenzuschuss der Graduiertenakademie der Universität Heidelberg aus Mitteln der Exzellenzinitiative für die Dissertation
  • 2017 Forschungspreis „Deutsche Geschichte und Kultur in Südosteuropa“ der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa e.V. für die Dissertation
  • 2017 August-Grisebach-Preis des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg für die Dissertation
  • WiSe 2007/2008 Semesterpreis „für besondere wissenschaftliche Leistungen im Fach Europäische Kunstgeschichte“ anlässlich des Studienabschlusses

 

Wissenschaftlich-institutionelle Tätigkeiten

  • seit 2016: Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. als Leiter der Sektion Kunstgeschichte
  • seit 2018: gewähltes Mitglied der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa e.V.

 

Vorträge (Auswahl)

  • 10/2018: „Linguae francae im vielsprachigen Milieu? Ein neuer Blick auf Muster architektonischer Gestaltung in der Donaumonarchie”, Interdisziplinäre Konferenz „Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848–1918). Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis”, Ludwig-Maximilians-Universität München/D
  • 03/2018: „Das Lutherjubiläum 1883. Richtungsstreit im siebenbürgisch-sächsischen Protestantismus im Spiegel von Festkultur und Architektur“, Tagung „Die Rezeption der Reformation im östlichen Europa“, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz/D
  • 10/2017: „Architektur im Grenzgebiet. Konstruktionen sozialer Ordnung in Siebenbürgen um 1900“, Festvortrag zur Semestereröffnung, Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg/D
  • 07/2017: “Minority Architecture as Shared Built Heritage. The Transylvanian Saxons’ Communal Buildings in Romania”, Kongress “Preserving Transcultural Heritage: Your Way or my Way?”, University of Lisbon/P
  • 05/2017: „Die Unbeständigkeit gebauter Gemeinschaft. Konzeption, Verlust und Neuaneignung siebenbürgisch-sächsischer Architektur im 20.–21. Jahrhundert“, 5. Deutsch-Schweizerischer Studientag für Osteuropäische Geschichte im Studienhaus Wiesneck, Freiburg i. Br./D
  • 04/2017: „Rudolf von Eitelberger – Architekturkritik als Positionierung im internationalen und interkonfessionellen Politikdiskurs“, Kongress „Rudolf von Eitelberger (1817–1885)“, Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien/A
  • 11/2016: „Gothic Revival im Land jenseits der Wälder. Politische Dimensionen siebenbürgisch-sächsischer Architekturgeschichtsschreibung und Baupraxis des 19. Jahrhunderts im überregionalen Kontext“, Tagung „Nationalismus als Ressource. Konsens und Dissens in der europäischen Nach- und Neogotik des 19. Jahrhunderts“, Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern/CH
  • 07/2016: “Theophil Hansen’s Byzantine Revival Chapels and Their Successors: Architectural ‘Otherness’ in Differing Contexts”, Konferenz “The Medium and the Message: Re-evaluating Form and Meaning in European Architecture c. 1400–1950”, Barber Institute of Fine Arts, University of Birmingham/UK
  • 10/2015: „Synagogenbau und Ritualmord. Antisemitismus und jüdische Selbstverortung im pluriethnischen und multikonfessionellen Milieu der siebenbürgischen Stadt Kronstadt um 1900“, Konferenz „Antisemitismus im 19. Jahrhundert aus internationaler Perspektive“, Deutsches Historisches Institut, Paris/F
  • 06/2015: „K.u.k. Militärbauten als Repräsentanten der Gesamtmonarchie in der siebenbürgischen ‚Peripherie‘“, Konferenz „Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur, ca. 1618–1918“, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien/A
  • 09/2014: „Der ‚Retter Siebenbürgens‘ in Michelangelos Kentaurenschlacht. Entwurfszeichnungen für ein Denkmal aus den Jahren des Ersten Weltkriegs, Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. „Siebenbürgen und der Erste Weltkrieg“, Graz/A
  • 09/2013: „Die Heidelberger Weststadt. Städtebau, Architektur und Wohnkultur um 1900“. Vortrag im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg/D
  • 02/2013: „Gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen in der siebenbürgischen Architektur. Der Fall der Evangelischen Mädchenschule A.B. in Hermannstadt (1910/11)“, Internationale wissenschaftliche Konferenz „Minderheitenfragen in Ungarn und in den Nachbarländern im 20. und 21. Jahrhundert“, Donau-Institut für Interdisziplinäre Forschung, Andrássy Universität, Budapest/HU
  • 02/2012: “The Invisible City. Architectural imagination and cultural identity in competition drawings from Sibiu around 1900”, Sektion “Picturing Urban Space in Europe since 1839”, CAA’s Annual Conference 2012, Los Angeles/USA
  • 09/2011: „Zur Rezeption des Deutschen Ordens in der siebenbürgischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“, AKSL-Jahrestagung „800 Jahre Deutscher Orden im Burzenland“, Kronstadt/RO

 

Publikationen

Aufsätze 

  • Zum Druck angenommen: Synagogenbau und Ritualmord. Antisemitismus und jüdische Selbstverortung im soziokulturell heterogenen Milieu der siebenbürgischen Stadt Kronstadt um 1900. In: Nineteenth-Century Anti-Semitism in International Perspective, hg. v. Mareike König u. Oliver Schulz. Göttingen 2018.
  • Zum Druck angenommen: Rudolf von Eitelberger. Architekturkritik zwischen politischer Positionierung und historistischem Normativismus. In: Rudolf Eitelberger von Edelberg. Netzwerker der Kunstwelt, hg. v. Raphael Rosenberg (u.a.). Wien, Köln, Weimar 2018.
  • Minority Architecture as Shared Built Heritage. The Transylvanian Saxons’ Communal Buildings in Romania. In: Preserving Transcultural Heritage: Your Way or my Way? Questions on Authenticity, Identity and Patrimonial Proceedings in the Safeguerding of Architectural Heritage Created in the Meeting of Cultures, hg. v. Joaquim Manuel Rodrigues dos Santos. Casal de Cambra 2017, S. 219-227.
  • „Deutsche Frauen, sächsische Mütter, evangelische Bekennerinnen“. Erziehungsziele im Schulwesen der Evangelischen Landeskirche A.B. in Siebenbürgen anhand ausgewählter Schulbauprojekte 1899–1927. In: In honorem Vasile Ciobanu: Studii privind minoritatea germane din România în secolul XX / Studien über die Rumäniendeutschen im 20. Jahrhundert, hg. v. Corneliu Pintilescu. Sibiu/Hermannstadt 2017, S. 185-215.
  • K. u. k. Militärbauten als Repräsentanten der Gesamtmonarchie in der siebenbürgischen ‚Peripherie‘. In: Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur 1618–1918 / Representing the Habsburg-Lorraine Dynasty in Music, Visual Media and Architecture 1618–1918, hg. v. Werner Telesko. Wien, Köln, Weimar 2017, S. 205–223.
  • Einleitung. In: Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus (Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 11 [2016], H. 1), S. 9–14 (mit Dirk Schuster).
  • Die Führung der Evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien im Umgang mit Opposition und völkischem Gedankengut zwischen 1919 und der Etablierung des Nationalsozialismus 1933. In: Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus (Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 11 [2016], H. 1), S. 15–28.
  • Der Schulhausbau als nationalitätenpolitisches Konfliktfeld im Ungarn der Doppelmonarchie. Ein Beitrag zur Untersuchung gesellschaftlicher Ordnungsvorstellungen in der Architektur Siebenbürgens. In: Minderheitenfragen in Ungarn und in den Nachbarländern im 20. und 21. Jahrhundert (Andrássy Studien zur Europaforschung 8), hg. v. Enikő Dácz. Baden-Baden 2013, S. 49–78.
  • Der Deutsche Orden in der Bildenden Kunst Siebenbürgens 1900–1944. In: Generalprobe Burzenland. Neue Forschungen zur Geschichte des Deutschen Ordens in Siebenbürgen und im Banat (Siebenbürgisches Archiv 42), hg. v. Konrad Gündisch. Köln, Weimar, Wien 2013, S. 210–259.
  • Gesamtanlage „Weststadt Heidelberg“. Ein exemplarisches Beispiel gründerzeitlicher Stadterweiterung. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege 41 (2012), H. 4, S. 200–206 (mit Daniel Keller).
  • „Gedächtniskirchlein – Grab gefallener Helden – völkisches Mahnzeichen“. Das Studentendenkmal in Marienburg. Ein Entwurf siebenbürgisch-sächsischer Identität am Vorabend des Ersten Weltkriegs. In: Kronstadt und das Burzenland. Beiträge von Studium Transylvanicum zur Geschichte und Kultur Siebenbürgens, hg. v. Bernhard Heigl u. Thomas Şindilariu. Heidelberg, Kronstadt 2011, S. 139–179.
  • Architektur als Spiegel ethnischer Koexistenz? Sächsische und rumänische Bauten in Hermannstadt und ihre europäischen Vorbilder. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 32/103 (2009), H. 2, S. 149–161 (Erstpublikation in: Saşii şi concetăţenii lor ardeleni. Die Sachsen und ihre Nachbarn in Siebenbürgen. Studia in honorem Dr. Thomas Nägler, hg. v. Ioan Marian Ţiplic u. Konrad Gündisch. Alba Iulia 2009, S. 331–346).
  • Stilpluralismus im multikonfessionellen Raum: drei Hermannstädter Sakralbauten aus der Zeit um 1900. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 30/101 (2007), S. 17–34.

 

Denkmaltopographie und Kunstführer

  • Rohrbach / Südstadt / Weststadt. In: Denkmaltopographie Stadtkreis Heidelberg, Bd. 2, hg. v. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Kulturdenkmale in Baden-Württemberg. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland II.5). Ostfildern 2013, S. 384–410, 447–457, 458–601.
  • UNESCO-Weltkulturerbe Deutsch-Weißkirch/Viscri. Dorf und Kirchenburg (Kleiner Kunstführer des Schnell & Steiner Verlags 2726 / Kleiner Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa des Deutschen Kulturforums östliches Europa 1). Regensburg 2009 (auch in englischer, französischer und rumänischer Sprache erschienen; 2. deutschsprachige Aufl. 2018).

 

Herausgeberschaft

  • Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus (Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 11 [2016], H. 1, S. 9–100) (mit Dirk Schuster und Ulrich A. Wien).

 

Rezensionen (Auswahl)

  • Ulrich Brinkmann (Red.): Sieben Mal Siebenbürgen. Architekturentdeckungen zwischen Braşov, Cluj und Sibiu (Bauwelt 107 [2016] 6, S. 12–34). In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 12 [2017], H. 1, S. 124–127.
  • Cornelia Feyer: Brukenthals Gärten. Pracht und Verfall im Süden Siebenbürgens. Sibiu/Hermannstadt, Bonn 2008. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 32/103 (2009), H. 2, S. 227–230.
  • Gábor György Papp: Von Berlin nach Budapest. Aspekte des Historismus in der ungarischen Architektur / Berlinből Budapestre. A historizmus aspektusai a magyar építészetben. Potsdam 2007. In: Ungarn-Jahrbuch 29 (2008), S. 545–548.

 

Populärwissenschaftliche Beiträge

  • Zwischen Verfall und kultureller Neuaneignung. Die Situation sächsisch-evangelischer Gemeindebauten im heutigen Siebenbürgen. In: Deutsch-Rumänische Hefte. Halbjahresschrift der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft 20 (2017), H. 2, S. 12–14 (http://www.deruge.org/ [letzter Zugriff: 12. Juni 2018]).
  • Die Kunstgeschichte Siebenbürgens als spannendes Forschungsfeld: Interview mit Timo Hagen. In: Siebenbürgische Zeitung. Zeitung der Gemeinschaften der Siebenbürger Sachsen, 24.02.2017 (https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/17472-die-kunstgeschichte-siebenbuergens-als.html [letzter Zugriff: 27.03.2018]).
  • Die Schlacht von Marienburg im Wandel der Erinnerungskultur. In: Siebenbürgische Zeitung. Zeitung der Gemeinschaften der Siebenbürger Sachsen, 25.11.2012 (https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/12838-die-schlacht-von-marienburg-im-wandel.html [letzter Zugriff: 27.03.2018]).

 

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