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Praktikumsstellen für Studierende der Kunstgeschichte

Studierte Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker arbeiten überwiegend im breitgefächerten Kulturbereich, wobei die spezifische Fachausrichtung stark von der Spezialisierung während des Studiums und die Karrierestufe von der Höhe des akademischen Abschlusses abhängt.

Praktika bieten fundierte Einblicke und erste Arbeitserfahrungen in kunsthistorische Berufsfelder und Aufgaben. Studierende haben so Gelegenheit ihr Fachwissen spezifisch einzubringen und die verschiedenen Arbeitsschritte in der Projektarbeit, Kommunikation und Gepflogenheiten in verschiedenen Institutionen näher kennenzulernen. Ein Praktikum kann eine hervorragende Chance bieten, um Kontakte zu knüpfen, kunsthistorische EDV- und IT-Kenntnisse zu erwerben oder zu vertiefen. Vielseitige Praxiserfahrungen helfen zugleich, die eigenen Berufsinteressen und persönliche Stärken auszuloten.

Studium und Praktikum

Im B.A.-Studiengang Kunstgeschichte Kernfach und im 2-Fach-B.A. kann eine Übung vor Originalen durch ein Praktikum ersetzt werden:

KG D Praxis

Das Praxismodul D wird im 2. und 3. Studienjahr absolviert. Es setzt sich zusammen aus 8 Exkursionstagen (gleichbedeutend mit 2 Semesterwochenstunden bzw. 4 Leistungspunkten) sowie 2 Übungen vor Originalen (jeweils gleichbedeutend mit 2 Semesterwochenstunden bzw. 4 Leistungspunkten). Alternativ kann die zweite Übung vor Originalen auch durch ein vierwöchiges Praktikum (2 Semesterwochenstunden, 4 Leistungspunkte) ersetzt werden.
Die Anrechenbarkeit des Praktikums ist im Vorfeld mit der Studienberatung abzuklären.

Auslandspraktika mit Erasmus+

Alle Informationen hierzu finden Sie auf unseren Erasmus-Seiten.

Interessenten für das Zertifikat für internationale Kompetenz können sich ein Auslandspraktikum von mindestens zwei Monaten im Bereich International Experience Component (A) anrechnen lassen, sofern sie Bildungsinländer sind und es sich nicht um ein Pflichtpraktikum handelt.

Praktikumsangebote

Folgende Ausschreibungen liegen dem Kunsthistorischen Insitut vor. Eine erforlgreiche Bewerbung liegt in der Entscheidungskompetenz der ausschreibenden Institutionen. Wenden Sie sich an die angegebenen Ansprechpartner_innen.

Wissenschaft und Forschung

Forschung und Lehre aktiv voranzutreiben ist das Ziel von KunsthistorikerInnen in der Laufbahn als WissenschaftlerIn. Hierfür ist unter anderem der Doktortitel vorausgesetzt. Hochschulen und Forschungsinstitutionen bieten daneben vielfältige berufliche Möglichkeiten, um als MitarbeiterIn organisatorische Aufgaben im Projektmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Betreuung von Sammlungen oder Digitalisierung von Archivbeständen oder ähnlichem umzusetzen.

Museums- und Ausstellungswesen

Vielseitige Tätigkeitsbereiche bieten das Museums- und Ausstellungswesen. Als AusstellungskuratorIn etwa sind neben einer ausgewiesenen kunsthistorischen Expertise besonders Projektmanagement, Praxiserfahrung und Sprachkenntnisse gefragt.

Galerien, Kunsthandel und Auktionshäuser

Das Studium der Kunstgeschichte ist auch Grundlage für die Arbeit als GaleristIn oder als KunsthändlerIn, für die profunde Materialkenntnisse und betriebswirtschaftliche Grundlagen notwendig sind. Unerlässlich sind hier zudem Kommunikationsstärke, Fingerspitzengefühl für Kunden und Künstler, wie auch ein Sinn für den Kunstmarkt und aktuelle Trends.

Denkmalschutz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Denkmalpflege und im Denkmalschutz widmen sich dem Erhalt und der Begutachtung von Baudenkmalen, weshalb eine profunde Kenntnis der regionalen Architektur und Kulturgeschichte unabdingbar ist. Neben einer starken naturwissenschaftlichen Komponente erfordert deren Tätigkeit auch rechtliche und verwaltungsspezifische Kenntnisse sowie Verhandlungsgeschick etwa zwischen beteiligten Partnern wie Eigentümern, Handwerkern und Behörden.

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Kunst- und Kulturjournalismus, Verlagswesen

Fachkenntnisse, eine sehr gute Allgemeinbildung, Wortgewandtheit und ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik, Bilder und ihre Wirkung sind gefragte Qualifikationen von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern, die in Redaktionen, Verlagen sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeiten.

Kulturtourismus und Veranstaltungsmanagement

Touristen und Gästen unterschiedlicher Herkunft den Sinn von und die Faszination für Kunstwerke zu vermitteln, ist die Aufgabe von Reiseleiter_innen, Stadt- oder Museumsführer_innen. Neben einem sehr guten Wissen der örtlichen Kunst- und Kulturgeschichte gehören Sprachkenntnisse, sowie didaktisches Geschick, Redegewandtheit und Überzeugungskraft zu deren Berufsbild.

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Kunstversicherungen

Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker sind auch als Sachverständige für Kunstversicherungen aktiv, um Kunstwerke entsprechend zu bewerten oder Schäden einzuordnen. Da unter anderem auch technische und konservatorische Kenntnisse erforderlich sind, ist hierfür jedoch eine umfangreiche vorausgehende Berufserfahrung im Bereich des Kunstmarkts Voraussetzung.

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Mehr Informationen zu Tätigkeitsfeldern von KunsthistorikerInnen erhalten Sie auch auf den Seiten des Verbands Deutscher Kunsthistoriker.

Informationen und Veranstaltungen zur Berufswahl
an der Universität Bonn 

Überregionale Praktikumsbörsen mit Angeboten
im Kulturbereich

 

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