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Ergänzungsbereich Museumsstudien

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Du willst dein Masterstudium mit mehr Praxiserfahrung? Du hast Lust daran, Projekte gemeinsam zu denken und umzusetzen? Du möchtest dich während des Studiums in Hinblick auf eine Arbeitsstelle vernetzen und mit Experten verschiedener Berufssparten Einblicke hinter die Kulissen von kulturellen Institutionen erhalten? Was, wenn du gemeinsam mit Studierenden unterschiedlicher Fächer den eigenen, fachspezifischen Fokus erweitern könntest?

Museumsstudien ist als Ergänzungsbereich/Profil im kulturellen Sektor für verschiedene Masterstudiengänge konzipiert und kombiniert universitäre Lehre mit einem hohen Anteil an praktischer Vermittlung. Der Ergänzungsbereich startet im Wintersemester 2019/20 und ist für alle Masterstudiengänge mit einem Wahlpflichtbereich geöffnet.

Lehrprogramm für das akademische Jahr Wintersemester 2019/20 und Sommersemester 2020

Teilnahmebescheinigung für Tagesveranstaltungen (Bitte nehmen Sie in jede Veranstaltung eine Bescheinigung mit, damit Ihre Teilnahe dokumentiert werden kann).

AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG ÜBER BASIS: Alle Studierende, die sich nicht zu den Lehrveranstaltungen der Museumsstudien via basis anmelden konnten, werden dies in der Nachbelegungsphase nachholen können. Sie können bis dahin jedoch zu allen Veranstaltungen unangemeldet hingehen, da Sie alle einen Platz haben und Sie werden in jedem Fall nachgetragen. Bitte vergessen Sie nicht, sich Ihre Teilnahme bescheinigen zu lassen (s.o.).

Informationen für Wechsler*innen:
Wechlser*innen vom M.A. Kunstgeschichte OHNE Ergänzungsbereich zum M.A. Kunstgeschichte MIT Ergänzungsbereich beachten bitte die neuen "Fachspezifischen Bestimmungen der BMPO 2018 in der Fassung der ÄO 2019". Dies bedeutet:
Sie müssen für den Wechsel einen (formlosen) Antrag (Angaben: Name, Matrikel, Studiengang, gewünschter Ergänzungsbereich, in dem weiterstudiert werden soll, bzw. ggf. Studium ohne Ergänzungsbereich angeben) an das Prüfungsamt stellen, wo dann das Anliegen geprüft (ein Wechsel ist nur einmal im ganzen Studium möglich!) und der neue Ergänzungsbereich (bzw. in ein Studium ohne Ergänzungsbereich) eingetragen wird. 

 

Inhalt des Studienprogramms

Sämtliche Universitätssammlungen wie -museen, aber auch verschiedene kulturelle Institutionen außerhalb der Universität - von Köln bis Remagen - sind Teil dieses ergänzenden, interdisziplinären Angebots, welches von der Idee über die Konzeption bis zur Durchführung von Projekten unterschiedliche Fragestellungen berührt. Wie erstelle ich ein Konzept samt Vermittlungsprogramm? Wie budgetiere ich Projekte und weise die Ausgaben lückenlos nach? Was bedeutet § 22 KUG bezogen auf Bilderechte in der (Be-)Werbung meiner Projekte? Wie sind neue Digitalisierungsstrategien einsetzbar?

Anwendungsbezogen, aber auch theoretisch unterfüttert und kritisch befragt werden oftmals enggeführte Fachdiskussionen mit dem „Blick über den Tellerrand“ der Disziplinen und hinter die Kulissen von Museen und Sammlungen geöffnet.

Das Konzept des Ergänzungsbereichs sieht für die drei Themenschwerpunkte je einen praktischen und einen theoretischen Teil vor, die zusammen genommen je 10 Leistungspunkte ergeben. Der theoretische Teil wird von der universitären Lehre (eine Übung / 2 SWS pro Modul) angeboten, die praktischen Teile werden in den Sammlungen und Museen absolviert. Es werden jeweils 5 Tagesveranstaltung pro Modul angeboten, insgesamt sind 15 Tagesveranstaltungen für die drei Module vorgesehen.

 

Module des Studienprogramms

Die Module des Ergänzungsbereichs beziehen sich auf folgende drei Themenbereiche:

Sammeln, Forschen und Bewahren (MS 1)

Im Modul MS 1 werden gleichermaßen forschungs- wie praxisorientiert komplexere Zusammenhänge erarbeitet: Terminologische, materialspezifische, stilkritische, überlieferungsgeschichte, kontextuelle und ikonographische Fragestellungen werden in Bezug auf ihre Bedingungen in den Themenbereichen Sammeln, Forschen und Bewahren diskutiert und praktisch erprobt. Wie wird heute adäquat mit materiellen wie immaterielen Kulturgütern gearbeitet und wie werden beispielsweise Objektgeschichten unterschiedlicher Musealien erfasst? Sammlungsmanagement- und strategien sowie Inventarisierung, Eschließung und Zugänglichkeit von Objekten und Sammlungskontexten sowie Dokumentierungs-Standards sind vorrangige Inhalte des Moduls.

Ausstellen und Vermitteln (MS 2)

Die neuesten Display-Theorien und deren entwicklungsgeschichtlicher Hintergrund der internationalen Museumsforschung sind ebenso Bestandteil des Moduls MS 2 wie auch die Reflektion der Bedeutung von Vermittlung, ausstellen und kuratieren. Fragen einer Ausstellungssetzung von den Anfängen bis heute und der diversen medialen Streuung (vom Plakat bis zu den sozialen Medien) sind in Theorie und Praxis verknüpft und daher in beiden Teilen Thema des Moduls. Weitere Themen des praktischen Teils sind vor allem Pressearbeit und Vermittlung nach außen, Kultur- und Vermittlungsprogramme in den Ausstellungen sowie sämtliche Bereiche im Zuge einer Ausstellungsorganisation (Auf- und Abbau, Versicherungen, Entstehung eines Katalogs etc.).

 

Recht, Management und Vermarktung (MS 3)

Das Modul reflektiert das Betriebssystem Kunst wie regionale und überregionale Kulturlandschaften, informiert über Evaluationsmethoden an Kunstinstitutionen und allgemein über Museumsrecht. Dieser Teil wird hauptsächlich von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät vertreten. Wichtige Felder nebem dem Marketing für eine Ausstellung / Sammlung / Institution sind auch Provenienzrecherche zu Objekten und rechtliche Situationen im Rahmen von Leihverkehr oder Sammlungsberatung. Verstärkt werden hier die für die Besucher oft "unsichtbaren" Bereiche angesteuert, etwa die Presseabteilung, Fundraising-Stellen oder derart angesiedelte mögliche Berufsfelder. Museumsrecht, Objektversicherungen, Lehrverkehr und Digitalisierungsstrategien werden im praktischen Teil des  Moduls vorrangig behandelt.

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 Dokumente

Modulbeschreibungen (Stand Okt. 2019)

 

 

Kooperationspartner

Folgende Museen und Sammlungen beteiligen sich an dem Ergänzungsbereich Museumsstudien:

  • Ägyptisches Museum
  • Akademisches Kunstmuseum
  • Arithmeum
  • Arp-Museum Rolandseck
  • BASA-Museum
  • Botanische Gärten
  • Bundeskunsthalle
  • Goldfuß Museum
  • Gustav-Korkhaus-Sammlung
  • Haus der Geschichte
  • Kunsthaus Troisdorf
  • Kunstmuseum Bonn
  • LVR-LandesMuseum
  • Max Ernst Museum des LVR
  • Museum August-Macke-Haus
  • Minaralogisches Museum
  • Paul-Clemen-Museum
  • Siebengebirgsmuseum Königswinter
  • Universitätsmuseum
  • Wallraf-Richartz-Museum
  • Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König

 

Studiengänge, die die Museumsstudien als Ergänzungsbereich nutzen (Liste ist erweiterbar)

  • M.A. Anthropology of the Americas
  • M.A. Archäologische Wissenschaften
  • M.A. Kunstgeschichte (mit Ergänzungsbereich)
  • M.A. Geschichte (mit den verschiedenen Schwerpunkten)
  • M.A. Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns
  • M.A. Transkulturelle Studien/Kulturanthropologie

In Planung:

  • M.A. Germanistik
  • M.A. Romanistik
  • M.Sc.Paläontolgie
  • M.Sc. Geologie
  • M.Sc. OEP Biology

 

Bewerbung und Zulassung

Das Studium des Ergänzungsbereichs Museumsstudien kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden. Da der Ergänzungsbereich Museumsstudien als Profil- / Ergänzungsbereich in anderen Masterstudiengängen gewählt wird, gelten die Bewerbungs- und Zulassungsbedindungen für die betreffenden Masterstudiengänge. Sie bewerben sich daher für einen der o.g. Masterstudiengänge und nach der Einschreibung bzw. im späteren Studienverlauf (dies hängt vom gewählten Masterstudiengang ab) können Sie den Ergänzungsbereich Museumsstudien wählen.

Das bedeutet, dass Sie sich nicht über das Masterbewerbungsportal bewerben oder das Profil bei der Einschreibung angeben müssen, Sie können die drei Module innerhalb des Wahlpflichtbereichs Ihres Studiengangs (siehe Liste weiter oben) einfach über basis wählen.

Bitte senden Sie zusätzlich zu dem genannten Bewerbungsverfahren ein kurzes Motivationsschreiben (ca. 1/2 DINA 4-Seite), Ihren (künftigen) Masterstudiengang und Ihren Studierendenausweis (sofern bereits vorhanden) per E-mail an Julia Krings ([Email protection active, please enable JavaScript.]) bis zum 15. September 2019.

Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20:

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen über basis die Erstsemesterbelegungsphase (23.09.-04.10.2019).

In Kürze erscheint das Lehrprogramm für das kommende akademische Jahr, auf dieser Seite abzurufen und bei basis einzusehen.

 

Handreichung zur Belegung der Veranstaltungen der Museumsstudien bei basis.

 

 

 

Praxisprojekte / Videos (Auswahl)

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Museumsstudien: Avant la lettre. Photoworks - Frank Baquet im Kunsthaus Troisdorf Juni 2019.

 

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Der Göttliche - Hommage an Michaelangelo. Ausstellung in der Bundeskunsthalle

 

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 Zum ersten Mal Kuratorin! Ein Ausstellungsprojekt am KHI Bonn.

 

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5 Jahre EINE ART CLUB!

 

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Skandal! Eine Ausstellung von Studierenden des Kunsthistorischen Instituts.

 

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Die Wunderkammer - eine interdisziplinäre Ausstellung im KHI Bonn.

 

Kontakt

Bei sämtlichen Fragen rund um den Ergänzungsbereich Museumsstudien wenden Sie sich bitte an

Julia Krings
Kustodin/wissenschaftliche Mitarbeiterin
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Kunsthistorisches Institut

Logo Museumsstudien transparent grün 300.png

Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn
 
Sprechstunden: freitags, 10-12 Uhr (und nach Vereinbarung)
Tel: 0228-73-7579
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

 

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