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Sprachen lernen

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, aber als Kunsthistorikerin und Kunsthistoriker muss man die richtigen Worte trotzdem versuchen zu finden. Dafür sind Sprachkenntnisse über das Studium hinaus wichtig. Um die Kunst zum Sprechen zu bringen, sollten sich Studierende der Kunstgeschichte vom Beginn ihres Studium an darum bemühen, ihre verbalen Ausdrucksfähigkeiten zu erweitern. Dies geschieht zunächst auf passivem Weg, indem sie regelmäßig anspruchsvolle Texte – auch außerhalb ihres Studiums – lesen und überdenken.

Darüber hinaus bietet die Universität Workshops und Seminare zum wissenschaftlichen Schreiben an. Das Semesterprogramm am Kunsthistorischen Institut enthält ferner regelmäßig Veranstaltungen zur Kunstvermittlung und Rhetorik.

Copyright: Barbara Frommann / Universität Bonn

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Um die Kunst zum Sprechen zu bringen

Meistens wird man nicht die erste sein, die sich mit einem bestimmten Werk oder einem Künstler auseinandersetzt. In unserer gut ausgestatteten Bibliothek findet sich fast immer Literatur zum Thema. Da Kunstgeschichte nicht nur in Deutschland stattfindet, ist es wichtig, sich in den entsprechenden Wissenschaftssprachen bewegen zu können. Englisch gehört immer dazu, und je nach Interessen- oder Studienschwerpunkt auch Französisch, Italienisch, Niederländisch oder Spanisch, um nur einige weiteren Sprachen zu nennen. Auch um Quellen und Inschriften lesen zu können, sind Fremdsprachenkenntnisse notwendig - für verschiedene Module sind deshalb Sprachkenntnisse auch in Latein eine Teilnahmevoraussetzung.

Es empfielt sich also, den Erwerb und Ausbau von Sprachkenntnissen möglichst frühzeitig als Bestandteil des Studiums einzuplanen!

Wie und wo kann ich Sprachen lernen?

Der einfachste Weg ist sicherlich, Sprachkurse zu besuchen, die von der Universität angeboten werden. Da hier jedoch mitunter die Plätze knapp sind, lohnt sich es sich, auch das Angebot externer Anbieter zu prüfen (etwa des Institut Français oder der VHS).
Nichts hilft besser, seine aktiven Sprachkenntnisse zu fördern, als sich regelmäßig mit Muttersprachlern zu unterhalten. Sprachtandems vermitteln das Sprachlernzentrum der Universität und der AStA.

Auch direkt vor Ort, wo die fremde Sprache gesprochen wird, erwirbt man sprachliche Kompetenzen schneller und direkter. Eine Reihe von Universitäten im Ausland bietet in den Sommerferien Intensivkurse in der Landessprache an. Obgleich diese mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden sind, kann ein solches Angebot gerade für Kunsthistoriker_innen überaus attraktiv sein: Je nach gewähltem Ort lassen sich Sprachenlernen und kunsthistorische Studienreise (und Urlaub) ideal miteinander verbinden.

Den größten, sich lebenslang auszahlenden Lerneffekt werden Studierende jedoch erzielen, wenn sie sich zu einem ein- oder zweisemestrigen Studium im Ausland entschließen. Im ERASMUS+-Programm pflegt das KHI eine Austausch-Partnerschaft mit 14 Universitäten in zehn europäischen Staaten. Das Beste daran: Ihr Studium muss nicht darunter leiden. Die im Ausland belegten Veranstaltungen können Ihnen in der Regel im Bonner Studium anerkannt werden. Eine Voraussetzung zur Teilnahme im Programm ist allerdings, dass Sie bereits bei der Bewerbung um einen Austauschplatz mindestens grundlegende Kenntnisse in der Unterrichtssprache des Landes nachweisen können. Überlegen Sie also, die weiter obengenannten Lernmöglichkeiten schon früh während Ihres Studiums wahrzunehmen!

Sprachen im Beruf

In einer globalisierten Welt kommen dem Erlernen von Fremdsprachen und kulturellem Austausch eine besondere Bedeutung zu. Studierende der Kunstgeschichte und Forscher sollten nicht nur in der Lage sein, Quellen und Literatur in Originalsprache zu lesen, sondern sich auch hierüber auszutauschen. Im Hinblick auf das Berufsleben sind Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar um sicher mit auf Englisch, Französisch, Spanisch oder in anderen Sprachen mit Kollegen, Kunden, Besuchern oder Geschäftspartnern kommunizieren zu können.

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