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Publikationen aus dem Institut

01.01.2017

Klaus Schwager: Die Benediktinische Reichsabtei Ottobeuren 1672–1803. Materialien zu Vorgeschichte, Planung, anderer Bauten des Ottobeurer Einflußbereichs – Teil I (1672–1740)

Klaus Schwager: Die Benediktinische Reichsabtei Ottobeuren 1672–1803. Materialien zu Vorgeschichte, Planung, anderer Bauten des Ottobeurer Einflußbereichs – Teil I (1672–1740)

Tholos, Band 11.1

  • 492 Seiten mit 270 Abbildungen, 21,0 x 28,0 cm, Harteinband
  • ISBN: 978-3-86887-035-0
  • Rhema-Verlag, Münster 2017

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31.05.2016

Von kurzer Dauer? Fallbeispiele zu temporären Kunstzentren der Vormoderne

Von kurzer Dauer? Fallbeispiele zu temporären Kunstzentren der Vormoderne

aus der Reihe "Schriften des Kunsthistorischen Forums Irsee", Bd. 3

Hrsg. von Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker; Petersberg 2016

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01.02.2015

Torsten Tjarks: Das Architekturdetail bei Borromini. Form, Variation und Ordnung

Torsten Tjarks: Das Architekturdetail bei Borromini. Form, Variation und Ordnung

 

Neuartige Architekturdetails, die den klassischen Formenkanon der Säulenordnungen auf signifikante Weise abwandeln, sind ein wesentlicher Bestandteil der Werke Francesco Borrominis (1599‒1667). Er setzte Kapitellgestaltungen und Profilierungen gezielt ein, um seine unkonventionellen Architekturen mit ungewohnten Qualitäten auszustatten, formal-ästhetisch wie inhaltlich-ikonologisch.

Bereits die Zeitgenossen registrierten es als ein auffälliges Merkmal dieses Hauptmeisters des römischen Barock, dass er zu jedem Bau einen eigenen Apparat von Einzelformen erfand und sich dabei - in vermeintlich radikaler Weise - von den Modellen der Antike und Renaissance löste. Diese Praxis, die ebenso scharfe Ablehnung wie eine fruchtbare Nachfolge erfuhr, wird in der Arbeit an exemplarischen Werken, insbesondere der ersten Schaffensphase, untersucht. Im Zentrum steht dabei nicht allein die Frage, inwiefern Einzelmotive übernommen und abgewandelt wurden, sondern auch, in welchem Verhältnis das abgewandelte Detail zur Gesamtstruktur des jeweiligen Baus steht. Eingehende Analysen der Handzeichnungen Borrominis machen nachvollziehbar, wie er im Bereich der Profilierungen über das Variieren bestimmter Formen neue Lösungen gewann und welche Methoden er zur Proportionierung von Gesimsen und Kapitellen anwandte. Es ergeben sich neue Einblicke in sein Verhältnis zur Antike, zu Vorläufern wie dem von ihm verehrten Michelangelo und zu den Vorgaben der Architekturtheorie. Weitere Aspekte der Arbeit sind u.a. der ikonographische Hintergrund einiger religiöser Symbole, die im Baudekor Borrominis häufig begegnen, sowie die Wiedergabe von Borrominis Architekturdetails in druckgraphischen Publikationen des frühen 18. Jahrhunderts.

Die Veröffentlichung wurde 2015 als 37. Band der Reihe Römische Studien der Bibliotheca Hertziana vom Hirmer-Verlag herausgegeben.

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01.01.2015

Katja Mikolajczak: Der Maler Jakob Götzenberger, 1802–1866. Leben und Werk

Katja Mikolajczak: Der Maler Jakob Götzenberger, 1802–1866. Leben und Werk

Tholos, Band 9

Heute wenig bekannt, war der 1802 in Heidelberg geborene Maler Jakob Götzenberger zu Lebzeiten ein hoch angesehener Künstler. Götzenberger war ein Schüler von Peter Cornelius und führte einige prestigereiche, weithin beachtete Aufträge aus. So fertigte er Wandgemälde für die Aula der Bonner Universität, die Kapelle des Herdingschen Gutshauses in Nierstein und die Trinkhalle in Baden-Baden. Außerdem wurde er zum badischen Hofmaler und Galeriedirektor in Mannheim ernannt. Besondere Bedeutung kommt Jakob Götzenberger zu, da er ab den 1850er Jahren in England tätig war und auch dort sehr bedeutende Auftraggeber fand. So stattete er für den Earl of Ellesmere das überdachte Atrium des Bridgewater House in London aus. Dafür schuf er Wandgemälde, Kuppeldekorationen, entwarf Stuckfiguren und sogar Mobiliar. Götzenberger fertigte außerdem vier große Historiengemälde für den Duke of Northumberland. Viele Werke des Malers zeigen deutliche Bezüge zu Arbeiten seines Lehrers Peter Cornelius und den Idealen des Lukasbundes. Zudem umfasst Götzenbergers Œuvre auch Genreszenen, Landschaften und zahlreiche Porträts.

Diese Monografie behandelt erstmals das gesamte Schaffen des Künstlers, darunter viele bisher unbekannte Arbeiten. Anhand zeitgenössischer Quellen konnte zudem seine außergewöhnliche Biografie rekonstruiert werden. Neben einem Textteil, in dem chronologisch der Werdegang Götzenbergers und seine wichtigsten Arbeiten besprochen werden, verfügt die Monografie über einen Katalog, in dem alle bekannten Werke des Künstlers systematisch untersucht werden.

Die Publikation wurde mit dem mit dem Ulrich-Weidner-Preis für Kunstgeschichte 2012 des Kunsthistorischen Instituts der Bonner Universität und mit dem Paul-Clemen-Preis des Landschaftsverbands Rheinland 2013 ausgezeichnet und 2015 im Rhema-Verlag veröffentlicht.

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31.03.2014

Georg Satzinger / Marc Jumpers (Hg.): Zeremoniell und Raum im Schlossbau des 17. und 18. Jahrhunderts

Georg Satzinger / Marc Jumpers (Hg.): Zeremoniell und Raum im Schlossbau des 17. und 18. Jahrhunderts

Tholos, Band 7

Mit den Beiträgen:

Hellmut Lorenz
Zeremoniell und Raumdekoration im barocken Schlossbau. Ideal und Wirklichkeit

Eva-Bettina Krems
'Il y a cette difference dans nos usages ...'. Höfische Raumfunktionen und Raumkonzepte um 1700 im europäischen Vergleich

Henriette Graf
Die Residenz München. Zeremoniell, Raumdisposition und Raumnutzung 1680–1745

Martin Pozsgai
Die Appartements des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern in Boitsfort, Nymphenburg und Schleißheim

Ulrike Seeger
Zur reichsfürstlichen Aneignung eines französischen Raumtyps am Beispiel des Paradeschlafzimmers in Schloss Schleißheim

Guido Hinterkeuser
Zwischen Aneignung und Erneuerung. Die Wohn- und Paradeappartements des ersten preußischen Königs Friedrich I. im Berliner Schloss

Anna Mader-Kratky
Zwei Herrscher unter einem Dach. Herausforderungen an Raum und Zeremoniell in der Wiener Hofburg in mariatheresianischer Zeit

Marina Beck
Residenz oder Lustschloss? Die Funktion des Schlosses Schönbrunn zur Zeit Maria Theresias (1740–1780)

Marc Jumpers
Profane Schlossräume und ihre Bedeutung im Trauerzeremoniell der Kölner Kurfürsten Joseph Clemens und Clemens August

 

Die Publikation wurde 2014 vom Rhema-Verlag herausgegeben.

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01.03.2014

Anne-Marie Bonnet: Albrecht Dürer. Die Erfindung des Aktes

Anne-Marie Bonnet: Albrecht Dürer. Die Erfindung des Aktes

 

Als sich Albrecht Dürer (1471–1528) an der Wende zum 16. Jahrhundert mit der Darstellung des nackten Menschen, also dem Akt, auseinanderzusetzen begann, gab es diesen Begriff noch gar nicht. Die Gattung wie das Sujet waren in der Nachantike vom Primat religiöser Bilderwelten abgelöst worden und in Vergessenheit geraten. Dürer sprach deshalb von „nacketen Bildern“. Vor allem in Zeichnungen erkundete er immer wieder den menschlichen Körper, den weiblichen wie den männlichen, studierte systematisch dessen Proportionen, versuchte sich sogar am eigenen Aktportrait. Nur wenige dieser Studien – die kühnsten Experimente verblieben ohnehin in der Werkstatt – fanden später Eingang in seine Druckgraphik, noch viel seltener ins gemalte Tafelbild. Unabhängig von Vorbildern und dem gängigen Schönheitsideal begründete Dürer damit als erster Künstler der Renaissance den Akt als Kunstgattung, was nicht nur unter seinen deutschen Zeitgenossen für innovative Schübe sorgte, sondern auch in Italien rezipiert wurde. Diesem in seiner Wirkung epochalen, in Forschung und Literatur jedoch eher stiefmütterlich behandelten Bereich seines Werks ist der vorliegende Band gewidmet. Anne-Marie Bonnet hat sämtliche Zeichnungen Dürers, die sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers befassen, zusammengetragen.

Die Publikation wurde 2014 von Schirmer herausgegeben. Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Verlags.

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01.03.2014

Stefan Bodemann: Der musizierende und tanzende David in der italienischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Stefan Bodemann: Der musizierende und tanzende David in der italienischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Tholos, Band 8 (zugl. Bonn, Univ., Diss., 2013)

König David zählt zu den prominentesten Figuren des Alten Testaments und somit der biblischen Ikonographie. Die Monographie untersucht, wie der musizierende und tanzende David in der frühneuzeitlichen Malerei Italiens, wo der Aspekt des Musizierens in besonderer Weise kultiviert ist, dargestellt wurde. Erfüllt wird damit in einem ersten Versuch ein erhebliches Forschungsdesiderat, nämlich die systematische Analyse der nachmittelalterlichen Davidikonographie unter besonderer Berücksichtigung der Musikikonographie.

Eine repräsentative Auswahl an Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts lässt erkennen, dass der alttestamentliche König im Zusammenhang mit drei Bildtypen erscheint: als musizierender Hirte und Waffenträger vor König Saul, anlässlich der Überführung der Bundeslade nach Jerusalem sowie allgemein als musizierender und singender Psalmist. Gegeben ist jeweils eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten des Inszenierung des Musizierenden und Tanzenden – sei es als Musiktherapeut avant la lettre, als Tugendexempel oder als Himmelsmusiker. Zudem versucht die Studie, die Beziehungen zwischen David- und Cäciliendarstellungen sowie bildlichen Repräsentationen musizierender Gestalten der profanen Ikonographie (Orpheus, Apollo, Homer usw.) zu erhellen.

Nicht zuletzt erfolgt ein knapper Abriss der Ikonographie des musizierenden David in der mittelalterlichen Buchmalerei einerseits, in den niederländischen Bildkünsten der Renaissance und des Barock andererseits. Ein Katalog fächert jeweils ikonographische, stilistische, theologische und philosophische sowie instrumentenkundliche Aspekte auf, ergänzt um eine möglichst präzise Rekonstruktion von Kontext und Funktion der jeweiligen Bildwerke und ihrer Aussage.

Der Titel wurde 2014 mit dem Ulrich-Weidner-Preis ausgezeichnet und 2015 vom Rhema-Verlag herausgegeben.

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01.02.2014

Harald Wolter-von dem Knesebeck (Hg.): Paul Clemens Erbe. Das Kunsthistorische Institut Bonn

Harald Wolter-von dem Knesebeck (Hg.): Paul Clemens Erbe. Das Kunsthistorische Institut Bonn

Opaion, Band 1

  • Mit Beiträgen von Heijo Klein, Harald Wolter-von dem Knesebeck, Grischka Petri und Luise Leinweber
  • 140 Seiten mit 55 schwarzweißen Abbildungen, 13,5 x 21,5 cm, Broschur
  • ISBN: 978-3-422-07-300-5
  • Deutscher Kunstbuchverlag, Berlin 2014

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01.01.2014

Harald Wolter-von dem Knesebeck / Joachim Hempel (Hg.): Die Wandmalereien im Braunschweiger Dom St. Blasii

Harald Wolter-von dem Knesebeck / Joachim Hempel (Hg.): Die Wandmalereien im Braunschweiger Dom St. Blasii

 

Die gegen 1230–1240 entstandenen Wandmalereien des Braunschweiger Doms, eines der wichtigsten Kirchenbauten seiner Zeit, bilden den größten Komplex ihrer Art aus dem Hochmittelalter. Dieser Band behandelt diese bedeutenden Malereien und ihre neuzeitlichen Ergänzungen vor dem Hintergrund neuer Restaurierungen. Besprochen wird die stilistische Erscheinung der Wandmalereien ebenso wie ihre Beischriften, ihr Programm und dessen Einbindung in den Kirchenraum, in dem sich das berühmte Stiftergrab Heinrichs des Löwen befindet. Weitere Beiträge widmen sich der Künstlerfrage ("Johannes Gallicus") und dem Kontext der Wandmalereien: dem Kirchenraum und seiner Baugeschichte bzw. seiner liturgische Disposition sowie der Geschichte der Institution. Die Autoren sind ausgewiesene Kenner des Objektes aus den Disziplinen Kunstgeschichte und Geschichte, Restaurierungswissenschaft und Theologie.

Das Buch wurde 2014 vom Verlag Schnell & Steiner herausgegeben.

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01.01.2013

Marcello Gaeta: Giotto und die croci dipinte des Trecento. Studien zu Typus, Genese und Rezeption. Mit einem Katalog der monumentalen Tafelkreuze des Trecento (ca. 1290– ca. 1400)

Marcello Gaeta: Giotto und die croci dipinte des Trecento. Studien zu Typus, Genese und Rezeption. Mit einem Katalog der monumentalen Tafelkreuze des Trecento (ca. 1290– ca. 1400)

Tholos, Band 6 (teilw. zugl. Bonn, Univ., Diss., 2008)

  • 632 Seiten mit 96 Farb- und 514 schwarzweißen Abbildungen, 11 Zeichnungen, 21,0 x 28,0 cm, Harteinband
  • ISBN: 978-3-86887-012-1
  • Rhema-Verlag, Münster 2013

 

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