Sie sind hier: Startseite Forschung Publikationen Publikationen aus dem Institut

Publikationen aus dem Institut

30.04.2017

Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster. Kat. Ausst. Bonn 2017

Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster. Kat. Ausst. Bonn 2017

hg. von Gabriele Uelsberg, Lothar Altringer, Georg Mölich, Norbert Nussbaum und Harald Wolter-von dem Knesebeck

Darmstadt 2017

In der ersten umfassenden Ausstellung zu den Zisterziensern seit derjenigen 1980 in Aachen, wird versucht, die Genese und Eigenart dieses ersten Ordens des Mittelalters in einer Vielzahl hochkarätiger Objekte und mit Verweis auf neue Forschungergebnisse (etwa zur Marienstätter Tafel und dem Altenberger Dom sowie der spätmittelalterlichen Ausstattung des Zisterzienserklosters Kamp) als europäisches Phänomen vor Augen zu führen und dabei zugleich einen Schwerpunkt auf den westdeutschen Raum und seiner Zisterzienser- und Zisterzienserinnenklöster zu legen.

Zugeordnete Kategorie(n):
31.03.2017

Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314 – Krönung, Krieg und Kompromiss

Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314 – Krönung, Krieg und Kompromiss

hg. von Matthias Becher und Harald Wolter-von dem Knesebeck, unter Mitarbeit von Kim Alings und Christine Beyer

Köln, Weimar, Wien 2017

Der Band behandelt ausgehend von der ersten Königskrönung im Bonner Münster, derjenigen des Habsburgers Friedrichs des Schönen (amtierte 1314-1330), dem Gegenkönig zu Ludwig dem Bayern, die zwiespältige Königswahl und ihre Folgen, bis hin zum ungewöhnlichen Doppelkönigtum der beiden. Darüber hinaus betrachtet er im kunsthistorischen Bereich die Forschungsprobleme bei der Beschäftigung mit dem Phänomen Hofkunst, darüber hinaus auch die mit dem Koronator Friedrichs, dem Kölner Erzbischof Heinrich II. von Virneburg, verbundenen Werke im Kölner Dom sowie die Kunstwerke, die sich auf Friedrich und seine Gemahlin Elisabeth von Aragón beziehen oder von ihnen besessen bzw. in Auftrag gegeben wurden.

Zugeordnete Kategorie(n):
01.02.2017

Anne-Marie Bonnet: Was ist zeitgenössische Kunst oder Was ist Kunstgeschichte?

Anne-Marie Bonnet: Was ist zeitgenössische Kunst oder Was ist Kunstgeschichte?

Opaion, Band 2

  • 104 Seiten mit 31 schwarzweißen Abbildungen, 13,5 x 21,0 cm, Broschur
  • ISBN: 978-3-422-07380-7
  • Deutscher Kunstverlag, Berlin 2017

Zugeordnete Kategorie(n): ,
01.01.2017

Klaus Schwager: Die Benediktinische Reichsabtei Ottobeuren 1672–1803. Materialien zu Vorgeschichte, Planung, anderer Bauten des Ottobeurer Einflußbereichs – Teil I (1672–1740)

Klaus Schwager: Die Benediktinische Reichsabtei Ottobeuren 1672–1803. Materialien zu Vorgeschichte, Planung, anderer Bauten des Ottobeurer Einflußbereichs – Teil I (1672–1740)

Tholos, Band 11.1

  • 492 Seiten mit 270 Abbildungen, 21,0 x 28,0 cm, Harteinband
  • ISBN: 978-3-86887-035-0
  • Rhema-Verlag, Münster 2017

Zugeordnete Kategorie(n): ,
31.05.2016

Von kurzer Dauer? Fallbeispiele zu temporären Kunstzentren der Vormoderne

Von kurzer Dauer? Fallbeispiele zu temporären Kunstzentren der Vormoderne

aus der Reihe "Schriften des Kunsthistorischen Forums Irsee", Bd. 3

Hrsg. von Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker; Petersberg 2016

Zugeordnete Kategorie(n):
01.02.2015

Torsten Tjarks: Das Architekturdetail bei Borromini. Form, Variation und Ordnung

Torsten Tjarks: Das Architekturdetail bei Borromini. Form, Variation und Ordnung

 

Neuartige Architekturdetails, die den klassischen Formenkanon der Säulenordnungen auf signifikante Weise abwandeln, sind ein wesentlicher Bestandteil der Werke Francesco Borrominis (1599‒1667). Er setzte Kapitellgestaltungen und Profilierungen gezielt ein, um seine unkonventionellen Architekturen mit ungewohnten Qualitäten auszustatten, formal-ästhetisch wie inhaltlich-ikonologisch.

Bereits die Zeitgenossen registrierten es als ein auffälliges Merkmal dieses Hauptmeisters des römischen Barock, dass er zu jedem Bau einen eigenen Apparat von Einzelformen erfand und sich dabei - in vermeintlich radikaler Weise - von den Modellen der Antike und Renaissance löste. Diese Praxis, die ebenso scharfe Ablehnung wie eine fruchtbare Nachfolge erfuhr, wird in der Arbeit an exemplarischen Werken, insbesondere der ersten Schaffensphase, untersucht. Im Zentrum steht dabei nicht allein die Frage, inwiefern Einzelmotive übernommen und abgewandelt wurden, sondern auch, in welchem Verhältnis das abgewandelte Detail zur Gesamtstruktur des jeweiligen Baus steht. Eingehende Analysen der Handzeichnungen Borrominis machen nachvollziehbar, wie er im Bereich der Profilierungen über das Variieren bestimmter Formen neue Lösungen gewann und welche Methoden er zur Proportionierung von Gesimsen und Kapitellen anwandte. Es ergeben sich neue Einblicke in sein Verhältnis zur Antike, zu Vorläufern wie dem von ihm verehrten Michelangelo und zu den Vorgaben der Architekturtheorie. Weitere Aspekte der Arbeit sind u.a. der ikonographische Hintergrund einiger religiöser Symbole, die im Baudekor Borrominis häufig begegnen, sowie die Wiedergabe von Borrominis Architekturdetails in druckgraphischen Publikationen des frühen 18. Jahrhunderts.

Die Veröffentlichung wurde 2015 als 37. Band der Reihe Römische Studien der Bibliotheca Hertziana vom Hirmer-Verlag herausgegeben.

Zugeordnete Kategorie(n):
01.01.2015

Katja Mikolajczak: Der Maler Jakob Götzenberger, 1802–1866. Leben und Werk

Katja Mikolajczak: Der Maler Jakob Götzenberger, 1802–1866. Leben und Werk

Tholos, Band 9

Heute wenig bekannt, war der 1802 in Heidelberg geborene Maler Jakob Götzenberger zu Lebzeiten ein hoch angesehener Künstler. Götzenberger war ein Schüler von Peter Cornelius und führte einige prestigereiche, weithin beachtete Aufträge aus. So fertigte er Wandgemälde für die Aula der Bonner Universität, die Kapelle des Herdingschen Gutshauses in Nierstein und die Trinkhalle in Baden-Baden. Außerdem wurde er zum badischen Hofmaler und Galeriedirektor in Mannheim ernannt. Besondere Bedeutung kommt Jakob Götzenberger zu, da er ab den 1850er Jahren in England tätig war und auch dort sehr bedeutende Auftraggeber fand. So stattete er für den Earl of Ellesmere das überdachte Atrium des Bridgewater House in London aus. Dafür schuf er Wandgemälde, Kuppeldekorationen, entwarf Stuckfiguren und sogar Mobiliar. Götzenberger fertigte außerdem vier große Historiengemälde für den Duke of Northumberland. Viele Werke des Malers zeigen deutliche Bezüge zu Arbeiten seines Lehrers Peter Cornelius und den Idealen des Lukasbundes. Zudem umfasst Götzenbergers Œuvre auch Genreszenen, Landschaften und zahlreiche Porträts.

Diese Monografie behandelt erstmals das gesamte Schaffen des Künstlers, darunter viele bisher unbekannte Arbeiten. Anhand zeitgenössischer Quellen konnte zudem seine außergewöhnliche Biografie rekonstruiert werden. Neben einem Textteil, in dem chronologisch der Werdegang Götzenbergers und seine wichtigsten Arbeiten besprochen werden, verfügt die Monografie über einen Katalog, in dem alle bekannten Werke des Künstlers systematisch untersucht werden.

Die Publikation wurde mit dem mit dem Ulrich-Weidner-Preis für Kunstgeschichte 2012 des Kunsthistorischen Instituts der Bonner Universität und mit dem Paul-Clemen-Preis des Landschaftsverbands Rheinland 2013 ausgezeichnet und 2015 im Rhema-Verlag veröffentlicht.

Zugeordnete Kategorie(n): ,
31.03.2014

Georg Satzinger / Marc Jumpers (Hg.): Zeremoniell und Raum im Schlossbau des 17. und 18. Jahrhunderts

Georg Satzinger / Marc Jumpers (Hg.): Zeremoniell und Raum im Schlossbau des 17. und 18. Jahrhunderts

Tholos, Band 7

Mit den Beiträgen:

Hellmut Lorenz
Zeremoniell und Raumdekoration im barocken Schlossbau. Ideal und Wirklichkeit

Eva-Bettina Krems
'Il y a cette difference dans nos usages ...'. Höfische Raumfunktionen und Raumkonzepte um 1700 im europäischen Vergleich

Henriette Graf
Die Residenz München. Zeremoniell, Raumdisposition und Raumnutzung 1680–1745

Martin Pozsgai
Die Appartements des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern in Boitsfort, Nymphenburg und Schleißheim

Ulrike Seeger
Zur reichsfürstlichen Aneignung eines französischen Raumtyps am Beispiel des Paradeschlafzimmers in Schloss Schleißheim

Guido Hinterkeuser
Zwischen Aneignung und Erneuerung. Die Wohn- und Paradeappartements des ersten preußischen Königs Friedrich I. im Berliner Schloss

Anna Mader-Kratky
Zwei Herrscher unter einem Dach. Herausforderungen an Raum und Zeremoniell in der Wiener Hofburg in mariatheresianischer Zeit

Marina Beck
Residenz oder Lustschloss? Die Funktion des Schlosses Schönbrunn zur Zeit Maria Theresias (1740–1780)

Marc Jumpers
Profane Schlossräume und ihre Bedeutung im Trauerzeremoniell der Kölner Kurfürsten Joseph Clemens und Clemens August

 

Die Publikation wurde 2014 vom Rhema-Verlag herausgegeben.

Zugeordnete Kategorie(n): ,
01.03.2014

Anne-Marie Bonnet: Albrecht Dürer. Die Erfindung des Aktes

Anne-Marie Bonnet: Albrecht Dürer. Die Erfindung des Aktes

 

Als sich Albrecht Dürer (1471–1528) an der Wende zum 16. Jahrhundert mit der Darstellung des nackten Menschen, also dem Akt, auseinanderzusetzen begann, gab es diesen Begriff noch gar nicht. Die Gattung wie das Sujet waren in der Nachantike vom Primat religiöser Bilderwelten abgelöst worden und in Vergessenheit geraten. Dürer sprach deshalb von „nacketen Bildern“. Vor allem in Zeichnungen erkundete er immer wieder den menschlichen Körper, den weiblichen wie den männlichen, studierte systematisch dessen Proportionen, versuchte sich sogar am eigenen Aktportrait. Nur wenige dieser Studien – die kühnsten Experimente verblieben ohnehin in der Werkstatt – fanden später Eingang in seine Druckgraphik, noch viel seltener ins gemalte Tafelbild. Unabhängig von Vorbildern und dem gängigen Schönheitsideal begründete Dürer damit als erster Künstler der Renaissance den Akt als Kunstgattung, was nicht nur unter seinen deutschen Zeitgenossen für innovative Schübe sorgte, sondern auch in Italien rezipiert wurde. Diesem in seiner Wirkung epochalen, in Forschung und Literatur jedoch eher stiefmütterlich behandelten Bereich seines Werks ist der vorliegende Band gewidmet. Anne-Marie Bonnet hat sämtliche Zeichnungen Dürers, die sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers befassen, zusammengetragen.

Die Publikation wurde 2014 von Schirmer herausgegeben. Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Verlags.

Zugeordnete Kategorie(n):
01.03.2014

Stefan Bodemann: Der musizierende und tanzende David in der italienischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Stefan Bodemann: Der musizierende und tanzende David in der italienischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Tholos, Band 8 (zugl. Bonn, Univ., Diss., 2013)

König David zählt zu den prominentesten Figuren des Alten Testaments und somit der biblischen Ikonographie. Die Monographie untersucht, wie der musizierende und tanzende David in der frühneuzeitlichen Malerei Italiens, wo der Aspekt des Musizierens in besonderer Weise kultiviert ist, dargestellt wurde. Erfüllt wird damit in einem ersten Versuch ein erhebliches Forschungsdesiderat, nämlich die systematische Analyse der nachmittelalterlichen Davidikonographie unter besonderer Berücksichtigung der Musikikonographie.

Eine repräsentative Auswahl an Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts lässt erkennen, dass der alttestamentliche König im Zusammenhang mit drei Bildtypen erscheint: als musizierender Hirte und Waffenträger vor König Saul, anlässlich der Überführung der Bundeslade nach Jerusalem sowie allgemein als musizierender und singender Psalmist. Gegeben ist jeweils eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten des Inszenierung des Musizierenden und Tanzenden – sei es als Musiktherapeut avant la lettre, als Tugendexempel oder als Himmelsmusiker. Zudem versucht die Studie, die Beziehungen zwischen David- und Cäciliendarstellungen sowie bildlichen Repräsentationen musizierender Gestalten der profanen Ikonographie (Orpheus, Apollo, Homer usw.) zu erhellen.

Nicht zuletzt erfolgt ein knapper Abriss der Ikonographie des musizierenden David in der mittelalterlichen Buchmalerei einerseits, in den niederländischen Bildkünsten der Renaissance und des Barock andererseits. Ein Katalog fächert jeweils ikonographische, stilistische, theologische und philosophische sowie instrumentenkundliche Aspekte auf, ergänzt um eine möglichst präzise Rekonstruktion von Kontext und Funktion der jeweiligen Bildwerke und ihrer Aussage.

Der Titel wurde 2014 mit dem Ulrich-Weidner-Preis ausgezeichnet und 2015 vom Rhema-Verlag herausgegeben.

Zugeordnete Kategorie(n): ,
Artikelaktionen