Sie sind hier: Startseite Forschung Internationale Tagungen, Workshops & Vorträge

Internationale Tagungen, Workshops & Vorträge

Veranstaltungen_Panoramagraphik

 Veranstaltungen_Panoramagraphik_2

Fotos: Jean-Luc Ikelle-Matiba / Kunsthistorisches Institut

29.07.2021

Symposium FOCUS 1600

Symposium FOCUS 1600

Aschaffenburger Symposium zur Architektur und Bildenden Kunst des Manierismus

2. bis 4. September 2021
Aschaffenburg, Ridinger-Saal im Schloss Johannisburg
 

Selten steht ein Tagungsort derart paradigmatisch für ein Thema, wie im Falle der neuen Tagungsreihe „Focus 1600“ der manieristische Bau des Aschaffenburger Schlosses Johannisburg von 1605 bis 1614. Der gewaltige Komplex war seit dem Mittelalter Zweitresidenz der Mainzer Kurfürsten, die bis 1806 als Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches das bedeutendste Staatsamt nach dem Kaiser innehatten und mit dem Erzbistum Mainz zugleich der größten Kirchenprovinz nördlich der Alpen vorstanden. Zeitgleich setzt direkt beim Schloss die 1621 geweihte Jesuitenkirche unter italienischem Einfluss völlig andere Akzente, während in der kurz zuvor geweihten Schlosskapelle der manieristische Marmoraltar von einem nachgotischen Rippengewölbe überfangen wird. Diese heterogenen Beobachtungen sind wohl nicht zuletzt Symptome jener retrospektiven, teilweise auch proto-nationalen Tendenzen, die seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zu festen Bestandteilen der europäischen Kunstgeschichte wurden.

So gilt der Schwerpunkt des ersten Symposiums „Focus 1600“ der Architektur und Bildenden Kunst im Heiligen Römischen Reich zwischen 1550 und 1650 abseits der großen, gut erforschten Zentren wie Prag und München. Sein Ziel ist eine stärkere Sensibilisierung für die deutsche Kunst dieser Epoche und eine kritische Hinterfragung und schärfere Profilierung des Manierismus-Begriffs aus einer dezidiert kulturhistorischen Forschungsperspektive.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Museen der Stadt Aschaffenburg mit den Kunsthistorischen Instituten der Universitäten Bonn und Mainz.
 

Veranstaltet von:
Dr. Thomas Schauerte (Museen der Stadt Aschaffenburg)
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch (Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität Bonn)
Prof. Dr. Matthias Müller (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)

 

Themenfelder:

  • Kunst in den deutschsprachigen Ländern zwischen 1550 und 1650
  • Retrospektive Tendenzen in der Architektur und den Bildenden Künsten um 1600
  • Die deutschen Bistümer zwischen Katholischer Reform und Gegenreformation
  • Manierismus und Manierismen / Stildefinitionen und Stildiskurse / Zentren und Peripherien
  • Lokale bzw. regionale und frühnationale Traditionen versus internationale Standards und Verflechtung
  • Theologische und historische Traktatliteratur und Emblematik
  • Kunst- und Architekturtheorie
  • Werkstatttraditionen vs. künstlerisch-technische Innovationen
  • Architektur und bildende Kunst der Jesuiten. Neubewertung der jesuitischen Innovationen und Traditionen in den deutschsprachigen Gebieten
  • Kirchen, Klöster, Kapellen und ihre Ausstattungen
  • Burgen, Schlösser, Residenzen, Festungen und ihre Ausstattungen

04.03.2021

„Mutig, stark und souverän! Umgang mit sexueller Belästigung und Diskriminierung“ - einen Workshop für Studentinnen

„Mutig, stark und souverän! Umgang mit sexueller Belästigung und Diskriminierung“ - einen Workshop für Studentinnen

Bei dem Workshop handelt es sich um ein Selbstsicherheitstraining mit dem Titel „Mutig, stark und souverän! Umgang mit sexueller Belästigung und Diskriminierung“ bei Antje Meister (Polizeikommissarin, Coach, Trainerin für Fernöstliche Kampfkunst und ganzheitliche Selbstsicherheit).

Wir bieten dieses Training regelmäßig an, weil es bekanntlich leider häufig zu Situationen kommt, in denen Frauen sexueller Belästigung und Diskriminierung ausgesetzt sind und sich dagegen wehren müssen – sei es verbal oder mit körperlichem Einsatz.

 

Der Workshop ist Teil unserer universitätsweiten Kampagne „Klare Worte finden – Sexuelle Belästigung stoppen!“ und ist als Ergänzung sowohl zu Beratungsangeboten als auch zu Interventionsmaßnahmen zu verstehen.

 

Der Workshop wird dieses Jahr zwei Mal angeboten:

Termin 1:   23.03.2021, von 9 Uhr bis 13 Uhr  (hier die Ausschreibung - deutsch)

Termin 2:   28.09.2021, von 9 Uhr  bis 13 Uhr  (hier die Ausschreibung - englisch)

Zugeordnete Kategorie(n): ,
30.03.2020

Neuer Termin des 98. KSK in Stuttgart

Der 98. Kunsthistorische Studierendenkongress in Stuttgart wird nun vom 01.-04. Oktober 2020 stattfinden.

In Absprache mit dem KSK-Sprecher*innenrat wird der 98. KSK um ein Semester verschoben. Der Kongress in Stuttgart wird nun vom 01.-04. Oktober 2020 stattfinden. Der neue Termin wurde unter Vorbehalt gewählt und die aktuellen Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet.

Für die bessere Planung wird gebeten, dass sich alle Studierenden erneut über die Homepage https://derksk.org anmelden. Auf der Homepage finden sich auch weitere Informationen rund um den 98. KSK in Stuttgart. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, folgt @derksk.offiziell auf Instagram und Facebook. Auf Facebook wird zudem über die Gruppe "98. KSK in Stuttgart - Couchsurfing (https://www.facebook.com/groups/98.ksk.couchsurfing/) die Möglichkeit angeboten, vorab einen Übernachtungsplatz zu finden.

10.02.2020

Tagung Format Ausstellung. Ein Beitrag zur Defragmentierung am Sa., 15. Febr. 2020

Tagung anlässlich der Verabschiedung von Frau Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet Samstag, 15. Februar, 10–17.30 Uhr, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn Regina-Pacis-Weg 1, 53113 Bonn, Universitätsschloss | U-Bahn-Haltestelle Uni/Markt

Das Format Ausstellung. Ein Beitrag zur Defragmentierung
Tagung anlässlich der Verabschiedung von Frau Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet

Samstag, 15. Februar, 10–17.30 Uhr, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 1, 53113 Bonn, Universitätsschloß | U-Bahn-Haltestelle Uni/Markt

 

10.00
HS IX der Universität Bonn: Begrüßung und Einführung

10.15
I »Alles, was der Fall ist? Zu Genese und Realwert des westlichen Formats Ausstellung«
Moderation Prof. Dr. Olaf Peters (Professor für Neueste Kunstgeschichte und Kunsttheorie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Impulsvortrag von Prof. Dr. Michael Fehr (u.a. 2005– 2014 Geschäftsführender Direktor Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin)

10.45    
Podium mit Swantje Karich (Redaktion DIE WELT) und Prof. Dorothee von Windheim (Künstlerin, Köln),
Prof. Dr. Michael Fehr (Berlin), Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant Kunstmuseum Bonn)

Gemeinsame Kaffepause
   
12.00    
II »Das ›Andere‹ ausstellen? Das Format Ausstellung als Korsett und anhaltender Exportschlager«
Moderation PD Dr. Dr. Grischka Petri (Bonn)

Impulsvortrag von Prof. Dr. Susanne Leeb (Professur für zeitgenössische Kunst, Leuphana Universität Lüneburg)

12.30
Podium mit Prof. Dr. Susanne Leeb (Lüneburg), Nanette Snoep (Direktorin Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln)
Roberto Uribe-Castro (Künstler, Berlin)

Gemeinsame Mittagspause

14.15   
III »Format Ausstellung: Zu Zukunft und Aktualität eines Kindes der Moderne?«
Moderation Michael Stockhausen (Bonn)

Débat zwischen Prof. Dr. Bénédicte Savoy (Leiterin des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne, TU Berlin) und
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich (u.a. 2006–2015 Professor für Kunstwissenschaft u. Medientheorie, HfG Karlsruhe, freiberuflicher Autor, Blogger, Diskutant)

Extra Time bei Kaffee u. Kuchen


17.30 Uhr tiefkeller, Installation -4, Vernissage
Ausstellung zur Tagung FORMAT AUSSTELLUNG und ENTERVENTIONALE

In einem alten Tiefkeller schafft das Künstlerinnenduo tiefkeller (Kathrin Graf u. Bettina Marx)
regelmäßig kompositionelle Raumarbeiten. Installation -4 ist eine Assemblage aus Fine Dust Drinks,
Gold, Löffeln, Sound, Bewegung und Rettungsdecken.

Mit Lana Murdochy, Younwon Sohn, tiefkeller u. Leihgaben aus dem Klingenmuseum Solingen

Die Einladung zur Tagung finden Sie im PDF-Format auch hier

 

Zugeordnete Kategorie(n): ,
22.01.2020

Forschungskolloquium "Informelle Kunst" – Anmeldung bis zum 28. Jan. 2020

4. Februar 2020 | 9-18 Uhr | großer Übungsraum

Die Forschungsstelle Informelle Kunst veranstaltet ihr erstes Forschungskolloquium „Informelle Kunst“, bei dem insgesamt 9 Doktorand*innen ihre Projekte vorstellen werden. Eine Teilnahme am Kolloquium ist nach Voranmeldung bis zum 28.01.2020 an [Email protection active, please enable JavaScript.] möglich. Das Programm finden Sie hier.

Zugeordnete Kategorie(n): , ,
Artikelaktionen