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Tagungen & Workshops

25.11.2015

Konferenz "Vom Streit zum Bild"

Konferenz "Vom Streit zum Bild"

Vom 4.-5. Dezember 2015 findet die Konferenz zum DFG-Projekt "Streitstrategien bildender Künstler in der Neuzeit" statt.

Wie stritten bildende Künstlerinnen und Künstler miteinander und wie setzten sie dabei ihre Werke als Waffe ein? Wie konnte man seinen Kritikern und Feinden auch ohne Stinkefinger zeigen, was man von ihnen hielt und – wenn möglich ohne Worte – dafür sorgen, dass das Publikum dies auch verstand? Diesen und anderen Fragen widmet sich die internationale Tagung des DFG-Projekts "Streitstrategien bildender Künstler in der Neuzeit". Ziel ist ein intensiver Austausch zum Phänomen des Künstlerstreits und das durch diesen frei gesetzten kreativen Potentials.

How do visual artists argue with one another and how do they use their works as weapons? How do they let critics and rivals know exactly how they feel without showing the middle finger and – when possible without words – illustrate this in a way the public understands? These and other questions will be the subject of the congress organised by the DFG project “The argumentative strategies of visual artists in the modern era”.

Tagungsprogramm | Conference programme

 

Freitag, 4. Dezember | Friday, December 4

9:30 - Begrüßung und Einführung | Welcome and introduction, Doris H. Lehmann (Bonn)

 

10:00 - Ignorant and envious: visual strategies in the first representations of enemies in art, Cristina Fontcuberta i Famadas (Barcelona)

 

11:00 - Bellende Konkurrenten, bissige Kommentare: Eine Spurensuche in Alessandro Alloris Werken, Helen Barr (Frankfurt a. M.)

 

12:00 Mittagspause | Lunch break

 

14:00 - Künstlerstreit gleich Künstlerneid? Polemiken unter Malern und Bildhauern der Frühen Neuzeit, Jana Graul (Florenz | Florence)

 

15:00 - Defense weapons. Three sculptures by Benvenuto Cellini to answer the charges of Baccio Bandinelli, Giuseppe Capriotti (Macerata)

 

16:00 - Zusammenfassung und Diskussion | Summary and Discussion

 

Samstag, 5. Dezember | Saturday, December 5

9:15 - Hogarths Propagandablatt gegen Wilkes (1763) – Parteikampf und Bilderstreit im England des 18. Jahrhunderts, Ekaterini Kepetzis (Köln | Cologne)

 

10:15 - Kritische Croquis. Mechanismen kunstkritischer Karikatur am Beispiel der Salonwerke Eugène Delacroix’, Charlotte Mende (Bonn)

 

11:15 Kaffeepause | Coffee and tea break

 

11:45 - Gemalte Antikritik. Zu bildkünstlerischen Reaktionsweisen auf die Kunstkritik, Petra Kunzelmann (Coburg)

 

12:45 - Zusammenfassung und Abschlussdiskussion | Summary and discussion

 

Die Vorträge dauern 25 Minuten. Anschließend ist die gleiche Zeit für die Diskussion vorgesehen.
Presentations will be of 25 minutes following equal time for discussion.

Konferenzprogramm als PDF | Conference programme as PDF

 

Informationen und Anmeldung | Information and registration

Dr. Doris H. Lehmann
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Universität Bonn · Kunsthistorisches Institut
Regina-Pacis-Weg 1 · D-53113 Bonn
http://www.khi.uni-bonn.de/

Die Tagung wird großzügig gefördert durch die DFG.
The conference is generously supported by the
German Research Foundation.

 

Veranstaltungsort | Conference venue

Die Tagung findet in großen Übungsraum des Kunsthistorischen Instituts
statt (Hauptgebäude der Universität Bonn, 1. OG).
The conference venue is lecture room 1.041 (Institute of History of Art,
first floor) of the main building of the University of Bonn.

 

Organisation und Moderation: Dr. Doris H. Lehmann

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28.09.2015

Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte

Internationale Konferenz des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn / Köln, 2. bis 4. Oktober 2015

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kuulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der von ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und / oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

 

Die Konferenz setzt sich zusammen aus zwei Keynote-Vorträgen von Prof. Dr. Christine Göttler und Dr. Paul Taylor, einer Podiumsdiskussion, sechs Sektionen, sieben Workshops sowie einer Postersektion.

 

Programm

Freitag, 2. Oktober 2015:

Prof. Dr. Christine Göttler (Universität Bern)
Rubens’s saltcellar, Drebbel’s perpetuum mobile and an idol of the New World: Theorizing and imagining artifacts in early modern Antwerp
Hauptgebäude der Universität Bonn, Hörsaal IX, 11.15 Uhr

 

Podiumsdiskussion: Zur Rolle des Objekts in Theorie und Praxis
Hauptgebäude der Universität Bonn, Hörsaal I, 17.30 Uhr

 

Sprecher:

    • Till-Holger Borchert (Musea Brugge)
    • Prof. Dr. Koenraad Jonckheere (Universität Gent)
    • Prof. Dr. Claudia Swan (Northwestern University)
    • Prof. Dr. Gregor J.M. Weber (Rijksmuseum Amsterdam)

 

Moderation:

  • Prof. Dr. Karin Leonhard (Universität Konstanz)
  • Dr. Heike Schlie (Universität Salzburg)

 

Samstag, 3. Oktober 2015:

Öffentlicher Abendvortrag

 

Dr. Paul Taylor (Warburg Institute, London)
Den gheest leert het maken: painting after life, from the spirit
Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums, Köln 18.30 Uhr

 

Sektionen:

  • The beholder’s gaze. The experience of realism
    Sektionsleitung: Dr. Jenny Reynaerts (Rijksmuseum, Amsterdam)
  • Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft
    Sektionsleitung: Hon.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
  • „Global Turn“ - Niederlandeforschung zwischen Kunsttransfer und neuem Kolonialismus
    Sektionsleitung: PD Dr. Anja Grebe (Universität Freiburg)
  • Digital Art History
    Sektionsleitung: Prof. Dr. Ron Spronk (Queen’s University, Kingston, Ontario)
  • Zwischen Praxis und Praktiken. Künstlersozialgeschichte als neuer und wiederentdeckter methodischer Ansatz zur Erarbeitung der niederländischen Kunst
    Sektionsleitung: Dr. Birgit Ulrike Münch und Elsa Oßwald M.A. (Universität Trier)
  • Methoden der Architekturgeschichtsschreibung zur niederländischen Moderne
    Sektionsleitung: Dr. Eva v. Engelberg (Bauhaus-Universität Weimar)

 

Workshops (Teilnehmerzahl beschränkt):

  • Der Abklatsch in der niederländischen Zeichnung
    Leitung: Dr. Thomas Ketelsen (Wallraf-Richartz-Museum, Köln)
  • „...om nae dees mate te jaghen“ – Jagd als Feld kunsttheoretischer Reflexion
    Leitung: Maurice Saß, M.A. (Universität Hamburg)
  • Schalcken – Gemalte Verführung
    Leitung: Dr. Anja Sevcik (Wallraf-Richartz-Museum, Köln)
  • The boundaries of display
    Leitung: Prof. Dr. Joanna Woodall (The Courtauld Institute of Art, University of London)
  • Art History in the Netherlands and the Material Turn between Theory and Practice
    Dr. Yannis Hadjinicolaou (Humboldt-Universität Berlin), Prof. Dr. Iris Wenderholm (Universität Hamburg)
  • Kunsthistorische Ansätze zur Erforschung der niederländischen Künstler-Migration im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
    J.-Prof. Dr. Aleksandra Lipinska (Technische Universität Berlin)
  • Qualität. Ein umstrittener Begriff in Theorie und Praxis
    PD Dr. Caecilie Weissert (Universität Stuttgart)

 

Kontakt bei Rückfragen: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

Gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Königreich der Niederlande, die Flämische Repräsentanz und die Historians of Netherlandish Art (HNA)

 

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