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07.11.2018

Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte

 

 

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Die Zeitschrift ist ein wissenschaftliches Publikationsorgan für Beiträge zur Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte sowie benachbarter Forschungsbereiche wie Rezeptionsgeschichte, Kunstmarktforschung und Transfer von Kunst- und Kulturgütern in deutscher und englischer Sprache. Eine solche Zeitschrift ist ein Desiderat. Wir reagieren damit unter anderem auf die Rückmeldungen vieler Kolleginnen und Kollegen, die nach einer Möglichkeit suchen, Ergebnisse aus Forschungsprojekten in Form von Miszellen, Fallstudien oder längeren Aufsätzen schnell und unkompliziert zu veröffentlichen. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Heidelberg geplant und mit deren Open Journal System Programm – zunächst online – publiziert werden.

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07.11.2018

Handbuch für Provenienzforschung

 

 

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Provenienzforschung gehört seit jeher zum Methodenkanon der Kunstgeschichte. Mit ihrer Hilfe können beispielsweise Fragen zur Rezeptionsgeschichte, zu ursprünglichen Verwendungszwecken sowie zur Echtheit beantwortet werden. Im Hinblick auf unrechtmäßig entzogene Kunst- und Kulturgüter im Kontext des Kolonialismus, des Nationalsozialismus oder der ehemaligen SBZ bzw. DDR erhält die Rekonstruktion der Besitz- und Eigentumsgeschichte von Objekten zudem eine politische und gesellschaftliche Relevanz. Daraus hat sich aktuell ein neuer Fokus der musealen sowie nun auch universitären Forschung auf die Provenienzforschung ergeben. Geplant ist eine Publikation, die einerseits unterschiedliche Vorgehensweisen und Methoden in der Provenienzforschung beschreibt und andererseits Fallbeispiele aus verschiedenen Anwendungsgebieten und Kontexten, in denen Provenienzforschung eine Rolle spielt, vorstellt.

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07.11.2018

Interdisziplinärer Masterstudiengang "Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte"

 

 

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Der im Fach Kunstgeschichte angesiedelte Masterstudiengang kombiniert kunstwissenschaftliche und rechtswissenschaftliche Inhalte, sodass die Studierenden eine profunde Ausbildung in beiden Disziplinen erhalten, entsprechend beispielsweise der Anforderungen an Provenienzforscherinnen und Provenienzforschern. In den juristischen Lehrveranstaltungen sollen Fragen des Zivilrechts, des Kunsthandelsrechts und des Kulturgutschutzes vermittelt werden. Die kunsthistorischen Veranstaltungen werden Themenbereiche der Translokationen von Kunst- und Kulturgütern in verschiedenen Epochen und lokalen Kontexten, der Sammlungs- und Rezeptionsgeschichte sowie der Kunstmarktforschung umfassen. Hier wird ein besonderer Fokus auf gewaltsame Entzüge von Kunst- und Kulturgut liegen, beispielsweise während des Kolonialismus, im Nationalsozialismus und in der ehemaligen DDR / SBZ. Ein weiterer Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf dem Praxisbezug, der in Form von in das Studium integrierte Praktika sowie praxisorientierten Übungen gewährleistet wird.

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