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Ausstellung "permafrost"

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Vom 05. bis 26. April zeigt das Paul-Clemen-Museum am Kunsthistorischen Institut die Ausstellung permafrost. Die Ausstellung wird am 05. April ab 18 Uhr durch Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet (Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn) und Friedrich Becher (Kurator, Paul-Clemen- Museum) eröffnet. Der Eintritt ist frei.

permafrost ist das unbestimmte Gefühl menschlicher Wehrlosigkeit, das der Anblick, die Erfahrung einer ewig-gefrorenen Eiswelt hervorruft. Es sind lebensfeindliche Zustände der Extreme, über denen so viel Kälte und Einsamkeit und tröstlicher Zauber zugleich liegen; unfassbar zu artikulieren und klar zu spüren…

Alte Glasdias aus der Sammlung des Paul-Clemen-Museums, die unbekannte Expeditionen durchs Eis dokumentieren, sind Ausgangspunkt der Ausstellung permafrost. Kombiniert werden sie mit alten Expeditionskarten der geographischen Gerätesammlung der Universität Bonn und Objekten der UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sowie privater Sammler. Arbeiten fünf zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler erkunden die Weite dieses unbestimmten eiskalten Gefühls, nähern sich auf unterschiedlichste Weise; durch künstlerische Intervention, durch Fotografie und andere lens-based media Kunst. Gemeinsam bilden sie permafrost und artikulieren so das Unaussprechliche, sind der Versuch einer Auslotung.

Mit Werken von Heather Sheehan, Bastian Hoffmann, Nina Schuiki, Clemens Baldzun, Christian Baron sowie Leihgaben des Paul-Clemen-Museums, der Gerätesammlung der Universität Bonn, der UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sowie privater Sammler.

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