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Ausstellungseröffnung „Übrigens sind es immer die anderen die sterben", Mi., 13. Juni um 19 Uhr

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Ausstellungseröffnung am 13. Juni um 19 Uhr im Foyer des kunsthistorischen Instituts, mit einleitenden Worten von Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet. Kuratiert von Friedrich Becher und Viviane Wagner. Ausstellungsdauer: 13. Juni bis 11. Juli 2018

Jeden Tag; jede Stunde; jede Minute - stirbt ein Mensch.
In der westlichen Gesellschaft hat sich ein zwiespältiges Verhältnis zu Leid und Tod herausgebildet. Der Tod des Einzelnen geht auf in einer Bilderflut. Schreckensbilder, die sich in das kollektive Bildgedächtnis der Gesellschaft eingebrannt haben, sodass sie auch ohne Visualisierung im Geist präsent sind.
Zugleich geht vom Leiden ein immenser ästhetischer Reiz aus. Gleich einer Galerie des Leides ist die Kunst durchzogen von Bildern des sterbenden Christus oder des ausgeweideten Prometheus. Solche Darstellungen evozieren eine gewisse Neugierde und Faszination.
Dieses Spannungsverhältnis verhandelt die Ausstellung zwischen Texten und Schlagwörtern des kollektiven Mental-Archivs und der künstlerischen Auseinandersetzung mit Leid und Tod.

Kuratiert von Friedrich Becher und Viviane Wagner

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