Die Würzburger/Bonner Forschungsgruppe untersucht „Alternative Fakten“ im 16. Jahrhundert, anhand von Bild- und Textquellen aus Kunst, Politik, Religion, Bildung und Medizin. Konflikte, die in diesem ersten Medienjahrhundert alternative Fakten in besonderem Maße produzierten, waren geschürte Ängste vor einer „Türkengefahr“ und der Einflussnahme arabischer Ärzte, eine gesteigerte Xenophobie, Hexenverfolgungen, aber auch die Suche nach dem Verursacher oder dem „Patient Zero“ einer der vielen Epidemien.
https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/einblick/single/news/neue-dfg-forschungsgruppe/