Exkursionen
Exkursionen sind eine der spannendsten und intensivsten Lernformen. Fachliche Inhalte werden in kleinen Gruppen und unter wissenschaftlicher Anleitung vor den Originalen erarbeitet. Diese Studienfahrten sind elementarer Bestandteil des Studiums der Kunstgeschichte. Exkursionen vermitteln Wissen, fördern das Verständnis von Kontexten und ermöglichen eine intensive Einarbeitung in fachliche Fragestellungen.
Das Kunsthistorische Institut bietet in jedem Semester mehrere Exkursionen an. Je nach Ziel und Themenschwerpunkt unterscheiden diese externen Lehrveranstaltungen sich auch hinsichtlich des zeitlichen Umfangs (Tagesexkursionen oder längere Aufenthalte von 2 bis ca. 14 Tagen).
Da die Kosten für (mehrtägige) Exkursionen subventioniert werden, müssen sie nicht gänzlich von den Studierenden getragen, sondern nur anteilig übernommen werden. Die Teilnahme an den Veranstaltungen unterliegt einer vorgegebenen Zugangsbeschränkung. Die freien Plätze werden zur Bewerbung ausgeschrieben (Webseite, Vorlesungsverzeichnis).
Geplante Exkursionen 2026 (vorläufige Übersicht)
Genauere Information werden noch bekanntgegeben.
Mehrtägige Exkursionen
- 16.03. bis 23.03.2026 Rom (Prof. Kanz)
- 16.06. bis 20.06.2026 Venedig (Prof. Zuschlag); Anmeldeschluss: 27.04.2026
- 19.09. bis 26.09.2026 Nizza und die Côte d'Azur (Prof. Dauß); ist ausgebucht, bitte keine Anfragen mehr stellen!
- 28.09. bis 03.10.2026 London (Jun.Prof Wasensteiner/Prof. Zuschlag); Reisepass erforderlich! Anmeldeschluss: 15.05.2026
Tagesexkursionen
- 09.05.2026 Koblenz; Treffpunkt 10:15 Uhr vor HBF Koblenz (Prof. Dr. Hiltrud Kier)
- 05.06.2026 Hagen (Prof. Zuschlag, Dr. Anne-Kathrin Hinz)
- 03.07.2026 Heidelberg (SoSe 2026)
- 05.07.2026 Hagen (Dr. Nina Eckhoff-Heindl)
- Frankfurt (SoSe 2026)
- Mannheim & Ludwigshafen (SoSe 2026)
- Berlin, 2 Tage (WiSe 2026/2027)
- Frankfurt, 1 Tag (WiSe 2026/2027)
Weitere Details (Lehrperson, Anmeldefrist, Kosten, Programm) werden bekannt gegeben, sobald die Termine feststehen.
Erfahrungsberichte vergangener Exkursionen
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»Besonders interessant waren die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge sowie die zwischenmenschlichen Rivalitäten der Künstler, die mit dem Entstehen vieler Bauten und Kunstwerken zusammenhängen, die Rom prägen.«
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»Kunst, Architektur und tolles Essen! Die Exkursion in die ewige Stadt war unglaublich lehrreich und ich fand es besonders spannend mehr über barocke Künstlerinnen zu lernen und ihre Werke vor Ort bewundern zu können.«
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»Wenn man mich nach dem Highlight einer Reise fragt, habe ich normalerweise direkt eine Antwort parat. Es gibt immer diesen einen Moment, der herausragt und die anderen überstrahlt. Für Rom jedoch gibt es diese Antwort nicht. Ich kann mich weder zwischen dem Anblick des Pantheons und dem des Trevi-Brunnens entscheiden, noch sagen, ob „Der Raub der Proserpina“ oder die Deckenfresken der Villa Farnesina überwältigender waren. Vielleicht waren es aber auch gar nicht die einzelnen Monumente, sondern die besondere Stimmung einer Stadt, die Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig spürbar macht. Ganz sicher festlegen kann ich mich nur darauf, dass Giolittis Eis das Beste ist.«
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»Für mich war es der erste Aufenthalt in Rom und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist eine wunderschöne Stadt, in der man an jeder Ecke ein Stück Geschichte entdeckt. Und wer glaubt, nichts könne einen mehr überraschen, der irrt sich. In Rom wird man von allem verzaubert sein, von den einfachen Gassen bis hin zu den prachtvollen Kirchen.«
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»Besonders eindrucksvoll fand ich, die zuvor in der Theorie besprochenen Gemälde und Gebäude in Person und von nahem betrachten zu können. Außerdem war es sehr interessant und inspirierend, mit den Studierenden und Dozierenden über die Werke zu diskutieren, wodurch ich viel Neues lernen konnte und neue Blickwinkel entdeckt habe.«
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»Rom beeindruckt durch eine Fülle an historischen Denkmälern, Museen und Galerien. Besonders schön waren die Besuche in den Galerien Barberini, Borghese und Doria Pamphilij, wo mich sowohl die Kunst als auch die Innenräume begeisterten.«
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»Die Exkursion nach Rom hat mir einen neuen und wesentlich differenzierteren Zugang zum Barock eröffnet, insbesondere durch das direkte Erleben der Werke. Vor Ort sind viele Details und inhaltliche Bezüge erst wirklich nachvollziehbar geworden, wodurch man zunehmend Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den einzelnen Werken erkennen konnte.«
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»Die Vielfalt der kunsthistorischen Schätze des barocken Roms vor Ort studieren zu können, hat mir noch einmal sehr eindrücklich vor Augen geführt, weshalb ich das Fach Kunstgeschichte so schätze. Zu meinen persönlichen Highlights zählten Lavinia Fontanas ›Minerva‹ sowie Borrominis architektonisches Konzept für San Carlo alle Quattro Fontane.«
Die Bewerbung erfolgt entsprechend der Angaben in den Ausschreibungen für Exkursionen - meist per Mail.
Für eine selbstorganisierte Exkursion müssen Sie ein detailliertes Konzept mit
Tagesablauf, Besichtigungszeiten, Denkmal- und Werknennungen für jeden Exkursionstag erarbeiten. Um Ihr Konzept genehmigen zu lassen, müssen Sie dies mindestens eine Woche vor der Tagesexkursion vorlegen, damit für die evtl. Überarbeitung des Konzepts noch Zeit bleibt. Die Tagesexkursionen müssen außerhalb Bonns und Kölns stattfinden. Sie können die Exkursionen in Gruppe durchführen, aber eigenständige Berichte liefern.
Für den weiteren Ablauf gibt es eine Handreichung für selbstorganisierte Exkursionen.
Anmeldungen, Konzepte und Fragen richten Sie bitte an:
- Studierende mit dem Nachnamen A-M: Dr. Helen Boeßenecker
- Studierende mit dem Nachnamen N-Z: Anna Elisabeth Krebs-Bendszus, M.A.
B. A. Kernfach & Zwei-Fach
- 8 Tage im Praxismodul "Praxis D"
B. A. Kernfach
- zusätzlich im Modul "Kunst im Rheinland": 3 selbstorganisierte Exkursionen
- Informationen zu den selbstorganisierten Exkursioen siehe Modulhandbuch, S. 11f oder Handreichung zu selbstorganisierten Exkursionen im KiR-Modul.
M.A. Kunstgeschichte mit und ohne Ergänzungsbereich
- 5 Exkursionstage
M.A. Provenienzforschung
- 3 Exkursionstage