Dr. des. Nora Jaeger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph Zuschlag)
Erasmus+
Forschungsprofil
Dr. des. Nora Jaeger
Raum 5.007
Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn, Rabinstraße 8
53111 Bonn
Forschungsschwerpunkte
- Kunst(-politik) im Nationalsozialismus
- Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 in der Kunstgeschichte
- Provenienzforschung
- Expressionismus
- Institutionen- und Sammlungsgeschichte
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Kunst im öffentlichen Raum
Aktuelles
Lehre WiSe 2026/27:
- MA-Übung: Einführung in die Provenienzforschung. Politik, Institutionen, Forschungsfelder, Perspektiven
- BA-Seminar: Expressionismus in der Kunst. Rezeption und Wirkungsgeschichte
The ‘Red Flag Names’ List (1945/46): A Critical Analysis and its Relevance for Understanding Nazi Art Theft in Belgium (gemeinsam mit Lucy Wasensteiner) im Rahmen der internationalen Tagung ‘Looted Art and the Art Market: Nazi Art Theft in Belgium, Europe and its Aftermath’, Royal Museums of Fine Arts of Belgium, 11.–12. Juni 2026
Interview anlässlich der Lehrveranstaltung zu vergessenen Denkmälern in Bonn (SoSe 2026): Wohin mit Kaiser Wilhelm?, in: WDR Lokalzeit aus Bonn vom 16.6.2026 (ab min. 21):
Zwischen Kunstwerk und Kontext: Warum Arno Brekers Pallas Athene eine Kommentierung braucht?, in: Eulensicht – Künstlerische Kommentierung der „Pallas Athene“ von Arno Breker durch Azra Akšamija, Dortmund 2026, S. 34–39
Tagungsband Kooperation oder Konflikt? Akteur:innen und Netzwerke in Museumswesen und Kunstbetrieb in Deutschland zwischen 1945–1949, hrsg. mit Darja Jesse (erscheint im Herbst 2027 im transcript Verlag)
Die Tagung fand im März 2026 in Bonn statt.
Lebenslauf
- 08/2023 Promotion mit dem Thema „Ein ewig Verbotener“? – Otto Andreas Schreiber (1907–1978) im Nationalsozialismus und nach 1945 an der Ruhr-Universität Bochum
- 07/2018 Masterabschluss im Fach Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum
- 2010–2018 Studium der Kunstgeschichte und Klassischen und Frühchristlichen Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Ruhr-Universität Bochum
- Seit 10/2025 Erasmus-Fachkoordinatorin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn
- Seit 10/2023 Akademische Rätin a. Z. am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn (Elternzeit 08/2024–03/2025)
- Sommersemester 2023: Lehraufträge an der Nachwuchsakademie Wien der Studienstiftung des deutschen Volkes und am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn (beides mit Lina Dolfen)
- Wintersemester 2022/23: Lehrauftrag am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum (mit Leva Wenzel)
- 04/2020–03/2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn mit Schwerpunkt Provenienzforschung / Geschichte des Sammelns
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05/2023–09/2023 Projektmitarbeit (parallel zum Stipendium) in der Katalogproduktion zur Ausstellung Dix und die Gegenwart, Deichtorhallen GmbH, Halle für aktuelle Kunst, Hamburg
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08/2018–03/2020 Wissenschaftliche Volontärin im kuratorischen Bereich, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein
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09/2018–01/2019 Kunstvermittlerin (parallel zum Volontariat) für die Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt. Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus, Gropius Bau, Berlin
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08/2017–06/2018 Werkstudentin als Unterstützung der Kuratorin im Bereich der zeitgenössischen Kunst, Bundeskunsthalle Bonn
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04/2017–07/2017 Kunstvermittlerin, Zentrum für internationale Lichtkunst, Unna
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08/2014–01/2017 Galerieassistenz, Galerie Klose, Essen
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2014–2017 Praktika und Projektmitarbeit während des Studiums: Bundeskunsthalle Bonn, Deichtorhallen GmbH Hamburg, Galerie Klose Essen, Kunsthalle Emden, Galerie Schloss Oberhausen
Stipendien
- 09/2026 Travel Grant zum Symposium Geistes und Kulturwissenschaften 2040: Neue Horizonte und Entwicklungen, Hannover, gefördert von der Volkswagen Stiftung, 21. und 22. September 2026
- 03/2024 Gerd Bucerius-Stipendium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius am Deutschen Literaturarchiv Marbach
- 09/2023 Leibniz-Fellowship Value of the Past am Institut für Zeitgeschichte in München
- 04/2022–08/2023 Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung
- 04/2020–06/2020 Stipendiatin des deutsch-französischen Austauschprogramms am Musée d‘art contemporain de Lyon, gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der Ministère de la Culture - Direction générale des patrimoines – Service des musées de France et département des affaires européennes et internationales, Paris (aufgrund meines Stellenantritts an der Universität Bonn abgelehnt)
Preise
- 01/2024–08/2026 Argelander Starter-Kit Grant der Universität Bonn
- 07/2021 Ausgezeichnet mit dem Lehrpreis der Universität Bonn für herausragende Leistungen in der Lehre
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2026 Gutachterin für den DAAD
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2025 Mitglied in der Fachjury für den Wilhelm-Morgner-Preis in Soest
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2022–2026 Mitglied in der Fachjury für eine künstlerische Kommentierung der Pallas Athene von Arno Breker in Wuppertal
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Seit 2022 Gutachterin für die RUB Research School
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Seit 2020 Mitglied im Arbeitskreis für Provenienzforschung e.V.
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2020–2023 Mitglied (Alumna) im Organisationsteam des Transdisziplinären Promovierendennetzwerks Provenienzforschung
Projekte
Unter Verdacht: Eine kritische Analyse der Red Flag Names-Liste von 1945/46
Förderung: Transdisciplinary Research Area ‚Present Pasts‘ der Universität Bonn / BMBF und MKW im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern (Seed Funding)
Obwohl die ALIU-Reports eine hohe Relevanz für die Provenienzforschung haben, existiert bisher keine quellenkritische Untersuchung der Liste. Genau hier setzt das Projekt an: Im Mittelpunkt steht die Entstehung der Liste, welche Rollen und Funktionen die aufgelisteten Personen hatten und wie die Liste künftig gezielt für die Forschung genutzt werden kann.
Beteiligte: Eilika Rost (Studentin)
Eine quellenkritische Untersuchung der Publikation Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus (1963) von Hildegard Brenner
Forschungsaufenthalten in München und Marbach
Ziel dieser Untersuchung ist es, eine quellenkritische Untersuchung und Relektüre der Publikation vorzunehmen. Damit soll das Vorhaben einerseits neue Erkenntnisse über das Funktionieren des Beziehungsnetzwerks im NS-Kunstbetrieb und etwaigen nachkriegszeitlichen Kontinuitätslinien liefern und andererseits einen Beitrag zum Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 leisten.
Beteiligte: Anna Gürteler (Studentin)
„Ein ewig Verbotener“? – Otto Andreas Schreiber (1907–1978) im Nationalsozialismus und nach 1945
Förderung: Gerda Henkel Stiftung
Kunst“ im Jahr 1937 betroffen war, andererseits aktiv an der NS-Kulturpolitik mitwirkte, indem er zwischen 1934 und 1939 für die Deutsche Arbeitsfront tätig war. Besondere Aufmerksamkeit galt hierbei der Analyse seines beruflichen und sozialen Netzwerks sowie seiner sich überschneidenden Tätigkeitsfelder, wodurch systemübergreifende Kontinuitäten sichtbar gemacht werden konnten. Dies schloss sowohl Schreibers Studienjahre in der Weimarer Republik als auch seine Rezeption nach 1945 ein, die er maßgeblich selbst mitprägte.
- Herbst 2026 Ausstellungsprojekt mit Studierenden, hervorgegangen aus einer Lehrveranstaltung, Studiensaal, Zentrum für verfolgte Künste Solingen (in Vorbereitung)
- 09/05–23/08/2020 ocean, Einzelausstellung mit Eva Gentner, Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen am Rhein
- 14/09/2019–29/03/2020 Kabinettstück zur (Sammlungs-)Geschichte des Wilhelm-Hack-Museums mit einer Intervention von Dan Perjovschi, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein (mit Theresia Kiefer)
- 23/02/2019–28/04/2019 Fragments of a Crisis, Einzelausstellung mit Julian Irlinger, Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen am Rhein
Publikationen
- „Ein ewig Verbotener“? – Otto Andreas Schreiber (1907–1978) im Nationalsozialismus und nach 1945 [erscheint im Dez. 2026 auf arthistoricum.net]
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Sammelband Kooperation oder Konflikt? Akteur:innen und Netzwerke in Museumswesen und Kunstbetrieb in Deutschland zwischen 1945–1949, hrsg. mit Darja Jesse (erscheint im Herbst 2027 im transcript Verlag)
- Eva Gentner. Moby Dick, hg. v. Nora Jaeger u. René Zechlin (Ausst.-Kat. Ludwigshafen, Rudolf-Scharpf-Galerie, 9. Mai bis 23. August 2020), Dortmund 2020.
- Sichtbar bleiben? Zum Umgang mit den Werken Arno Brekers im öffentlichen Raum in Nordrhein-Westfalen, in: Jacques Heinrich Toussaint (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Strukturen, Programme, Konstellationen, Kerber Verlag. [Manuskript angenommen]
- Zum Kunstbetrieb der Nachkriegszeit (1945-55), in: Ulli Seegers/Paul Franke (Hg.): Wirtschaft und Kunst, Einzelband der Handbuchreihe zur Wirtschaftsgeschichte, Berlin/Boston. [Manuskript angenommen, erscheint Frühjahr 2027]
- Ein vielschichtiges Zeitdokument. Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus von Hildegard Brenner aus dem Jahr 1963, in: Jutta Braun/Winfried Süß (Hg.): Kunst und Kultur nach dem Nationalsozialismus (Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, 40), Göttingen 2025, S. 233–248.
- Hildegard Brenner und ihre Quellen. Eine Kritik der Kunstpolitik des Nationalsozialismus am Beispiel von Otto Andreas Schreiber, in: Maria Neumann/Felix Vogel (Hg.): Bruch und Kontinuität, Berlin 2024, S. 62–71.
- Die Zeitschrift Kunst der Nation (1933–35) im Lichte der kunstpolitischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit, in: Die kleinen Zeitschriften des Expressionismus 19, Nr. 1 (2024), S. 28–37.
- Bonn – Ort der Provenienzforschung. Ein Blick zurück (erscheint im Sammelband der ULB Bonn „Ermittlung von NS-Raubgut in der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn“ [im Erscheinen]
- Zwischen Kunstwerk und Kontext: Warum Arno Brekers Pallas Athene eine Kommentierung braucht?, in: Eulensicht – Künstlerische Kommentierung der „Pallas Athene“ von Arno Breker durch Azra Akšamija, Dortmund 2026, S. 34–39.
- Der filmische Bericht Bildersturm im Dritten Reich (1965) (13. August 2024). In: Value of the Past. Abgerufen am 31. Juli 2024, https://doi.org/10.58079/1269k.
- Nora Jaeger und Darja Jesse: [Rezension zu:] Kunst für Keinen. 1933–1945 (Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main, 04.03.–06.06.2022). In: ArtHist.net, 04.06.2022. Letzter Zugriff 30.07.2022. (https://arthist.net/reviews/36864).
- Ordnung als Prinzip. Max Bill und Francois Morellet, in: Wilhelm-Hack-Museum – Die Sammlung. Vom Expressionismus zur Gegenwart, hg. v. Julia Nebenführ u. René Zechlin (Slg.-Kat. des Wilhelm-Hack-Museums), Köln 2019, S. 253–254.
- Werkkommentare und Künstlerbiografien, in: Gewächse der Seele – Pflanzenfantasien zwischen Symbolismus und Outsider Art, hg. v. Wilhelm-Hack-Museum (Ausst.-Kat. Ludwigshafen, Wilhelm-Hack-Museum; Heidelberg, Sammlung Prinzhorn; Heidelberg, Museum Haus Cajeth; Mannheim, zeitraumexit; Bad Dürkheim, Galerie Alte Turnhalle, 31. März bis 4. August 2019), Berlin 2019, S. 54, 62, 84 und 316–328. (Biografien beziehen sich nur auf die im WHM ausgestellten Künstler*innen)
- Aspekte und Überlegungen zu Fragments of a Crisis, in: Fragments of a Crisis, hg. v. René Zechlin (Ausst. Kat. Ludwigshafen, Rudolf-Scharpf-Galerie, 22. Februar bis 28. April 2919), Leipzig 2019, S. 63–64.
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Interview anlässlich der Lehrveranstaltung zu vergessenen Denkmälern in Bonn: Wohin mit Kaiser Wilhelm?, in: WDR Lokalzeit aus Bonn vom 16.6.2026 (ab min. 21): https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/bonner-kaiserplatz-wohin-mit-kaiser-wilhelm-100.html
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Kunstgespräch: Künstlerische Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung in Zeiten des Nationalsozialismus 1933 bis 1945 (Klara Drenker-Nagels und Birgit Kulmer im Gespräch mit Lukas Bächer, Nora Jaeger und Christoph Zuschlag), August Macke Haus, Bonn, 4. Juli 2024.
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Artist Talk mit Julian Irlinger, Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen am Rhein, 10. März 2019.
Tagungen & Vorträge
- 2026: Tagung Kooperation oder Konflikt? Aktuer:innen und Netzwerke in Museumswesen und Kunstbetrieb in Deutschland zwischen 1945–492 (gemeinsam mit Darja Jesse) in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, Universität Bonn, 5.–6. März 2026. (gefördert u.a. durch die Ferdinand-Möller-Stiftung und dem Ulmer Verein e.V.)
Link zum Tagungsbericht: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-162305?recno=10&q=&sort=&fq=&total=10938 - 2025: Studierendentagung Erinnerung, Kontroverse, Gestaltung: Kunst und ihre Debatten im Bonner Stadtbild (gemeinsam mit Anne-Kathrin Hinz), Universität Bonn, 11. Juli 2025.
- 2024: Provenienzforschung. Studium und was dann? Einblicke in den Berufsalltag am Tag der Provenienzforschung (gemeinsam mit Anna Gürteler und Richard Kaldenhoff), Universität Bonn, 10. April 2024.
- 2020/21: Kunsthistoriker:innen. Das Studium und danach?, Vortragsreihe zur Berufspraxis (gemeinsam mit Richard Kaldenhoff, Maren Meier und Antonia Rittgeroth), Universität Bonn, WiSe 2020/21 und SoSe 2021.
- 2019: Landesvolontariatstagung des Museumsverbands Baden-Württemberg e.V. in Mannheim vom 4. bis zum 5. Juli mit dem Tagungsthema: Sammeln und Bewahren – allen Widrigkeiten zum Trotz (ein gemeinsames Projekt der Volontär*innen aus den Reiss-Engelhorn-Museen, TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit, Kunsthalle Mannheim, Ernst-Bloch-Zentrum, Wilhelm-Hack-Museum)
- 2026: The ‘Red Flag Names’ List (1945/46): A Critical Analysis and its Relevance for Understanding Nazi Art Theft in Belgium (gemeinsam mit Lucy Wasensteiner), im Rahmen der internationalen Tagung ‘Looted Art and the Art Market: Nazi Art Theft in Belgium, Europe and its Aftermath, Royal Museums of Fine Arts of Belgium, 11.–12. Juni 2026.
- 2026: Finding Tizian. Eine Suchanzeige aus der Weltkunst, im Rahmen des Forschungskarussell, Kunsthistorisches Institut, Universität Bonn, 5. Februar 2026.
- 2025: Der Expressionismus in Museen und Sammlungen. Perspektiven und Fragestellungen, im Rahmen eines Abendvortrages, August Macke Haus, Bonn, 23. Oktober 2025.
- 2025: Zum Umgang mit Kunst von NS-Künstlern am Beispiel der „Pallas Athene“ von Arno Breker in Wuppertal im Rahmen der Tagung Grenzen der Erinnerung. Materielle Gedenkkultur an Menschheitsverbrechen, Institut für jüdische Geschichte Österreichs in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 4.–7 Juli 2025.
- 2024: Kontextualisierung und künstlerische Umgestaltung von belastenden Denkmälern am Beispiel von Wuppertal im Rahmen des Symposiums Kunst im öffentlichen Raum, organisiert vom Ressort Kunst im öffentlichen Raum Dortmund, Museum für Kunst und Kulturgeschichte und Baukunstarchiv NRW, 22.–23. November 2024.
- 2024: „Ich glaube, dass Sie mich verstehen“. Hildegard Brenner und ihre Quellen am Beispiel von Otto Andreas Schreiber im Rahmen der Tagung zu Ehren von Andreas Hüneke, Kunstmuseum Moritzburg Halle, 22.–23. März 2024
- 2023: Provenienzforschung und Restitution am Beispiel des nationalsozialistischen Unrechtskontextes (gemeinsam mit Leva Wenzel), Workshop am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Universität Mainz, 20. Juli 2023
- 2023: Paul Ortwin Raves Erinnerungen an Otto Andreas Schreibers kunstpolitische Aktivitäten im Nationalsozialismus, Documenta Instituts zum Workshop Kunst und Kultur zwischen 1945 und 1955, 26. Juni 2023
- 2023: Die Künstlergruppe Der Norden, Internationale Tagung Expressionism Revisted, Brücke-Museum, Berlin, 1–3. Juni 2023
- 2022: Die Zeitschrift Kunst der Nation. Eine Zeitschrift des Expressionismus?, Workshop Kleine Zeitschriften des Expressionismus, Deutsches Literaturarchiv Marbach, 24.–25. November 2022.
- 2022: Der „leere Markusplatz“: Schutz vor Venedigs identitätsstiftenden Wahrzeichen?, Summer School des Deutschen Studienzentrums Venedig, 25. September–2. Oktober 2022
- 2021: Finding Brueghel. Zur Ludwigshafener Sammlungsgeschichte während des Zweiten Weltkriegs, Historischer Vereins Ludwigshafen e.V., Stadtarchiv Ludwigshafen, 16. September 2021.
- 2021: Einführung in die Provenienzforschung (mit Stéphanie Baumewerd), Tagung Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW, LVR-LandesMuseum Bonn, 31. August–1. September 2021.
- 2021: Die Suche nach dem Gemälde „Der Bauernadvokat“ (1618) von Brueghel d. J. im Rahmen der Tagung Provenienzforschung als Wissenschaftspraxis, Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft mit dem Schweizerischen Arbeitskreis Provenienzforschung, Universität Zürich, 3.–4. Juni 2021. (digital)
- 2020: „Ein ewig Verbotener“? – Verortung von Otto Andreas Schreiber (1907–1978) im Nationalsozialismus und nach 1945 im Rahmen der Tagung Vom Verbergen und Zeigen, Draiflessen Collection, Mettingen, 3.–4. Dezember 2020. (digital)
Betreute Abschlussarbeiten
- Kunst im Rückzug, Rückzug in die Kunst: Jeanne Mammen, Otto Dix und die Ambivalenzen der inneren Emigration (Bachelor-Arbeit, Universität Bonn, 2025)
- "[...] so wollte eigentlich uns 'Malweiber' so recht niemand haben [...]." - Eine Betrachtung der Künstlerin Henny Protzen-Kundmüller als Akteurin in der Münchner Kunstszene zwischen 1933 und 1945. (Bachelor-Arbeit, Universität Bonn, 2024)