Berufsorientierung im Studium der Kunstgeschichte
Das Studium der Kunstgeschichte eröffnet eine Vielzahl spannender beruflicher Wege – von der Museums- und Ausstellungsarbeit über den Kunstmarkt bis hin zur Kulturvermittlung und Forschung. Um Studierende bestmöglich auf diese Vielfalt vorzubereiten, integrieren wir Angebote zur Berufsorientierung direkt in das Studium.
Stellenausschreibungen
Hier finden Sie verschiedene aktuelle Stellenausschreibungen mit Bezug zur Kunstgeschichte.
Im Studium
Praxismodule und Praktika:
Im Studium integrierte Praxisanteile ermöglichen es, erste Erfahrungen in Museen, Galerien, Forschungsinstituten oder der Denkmalpflege zu sammeln.
Praxisnahe Übungen und Projekte:
Exkursionen, Objektanalysen, Ausstellungskonzepte und Kooperationen mit und von externen Partnern bieten Einblicke in kuratorische und wissenschaftliche Arbeit.
Studentische Initiativen:
Ausstellungsgruppe:
Studierende realisieren gemeinsam Ausstellungsprojekte – von der ersten Idee über die Konzeptentwicklung bis hin zur Umsetzung und Vermittlung.
LeFlash:
Ein studentisches Kunstblog, das Einblicke in aktuelle kunsthistorische Themen bietet und praktische Erfahrungen im Schreiben, Recherchieren und Publizieren ermöglicht.
Veranstaltungen zur Berufsorientierung:
Von Gesprächen mit Expert*innen aus der Praxis bis hin zu Vorträgen aus der Berufspraxis.
Beratung:
Lehrende, Studiengangsmanagement sowie der Career Service unterstützen bei der Planung des individuellen Berufswegs.
Warum Berufsorientierung im Studium wichtig ist
Kunstgeschichte ist ein vielseitiges Fach mit unterschiedlichsten Berufsfeldern. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Karrierewegen hilft Studierenden, Schwerpunkte im Studium gezielt zu setzen, praktische Erfahrungen sinnvoll einzuordnen und den Übergang ins Berufsleben aktiv zu gestalten. Unser Ziel ist es, Studierende auf diesem Weg zu begleiten und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in die kunsthistorische Berufswelt zu bieten.
Lehrveranstaltungen mit Praxisbezug
SoSe 2026
- Richard Kaldenhoff: Von den Kölner Werkschulen zum Ausstellungsraum: Kunst im Bestand der Stiftung WerkKunst Köln
- Dr. Julia Wallner: Museumspraktische Übung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
WS 2025/26
- Lothar Altringer: Ausstellen - Theorie und Praxis
- Dr. Ralf Liptau: Was war Denkmalpflege? Konzepte, Debatten und Realitäten 1903 // 1975 // 2025
- Dr. Friederike Voßkamp: Vergessene Künstler:innen?! August Macke und der Kreis der Rheinischen Expressionist:innen im musealen Kontext
Ausstellungsprojekte
SoSe 2026
- Dr. Helen Boeßenecker: Textur/Natur. Ein studentisches Ausstellungprojekt mit Ausstellung im Paul-Clemen-Museum
WS 2025/26
- Dr. Hanna Christine Jacobs, Dr. des. Valerie Palmowski und Dr. Dominik Waßenhoven: Ausstellungsprojekt Mind the Gap / Mut zur Lücke. Überlieferungsinseln in Schwarzrheindorf – Kontinuitäten, Brüche und ihre Narrative in verschiedenen Disziplinen
Praktikum
Praktika bieten fundierte Einblicke und erste Arbeitserfahrungen in kunsthistorische Berufsfelder und Aufgaben.
Für Studierende, die Kunstgeschichte im Bachelor als Kernfach oder im Zwei-Fach-Studium belegt haben, wird im 2. und 3. Studienjahr das Praxismodul KG D Praxis angeboten. Es setzt sich zusammen aus acht Exkursionstagen sowie zwei Übungen vor Originalen. Die zweite Übung vor Originalen kann durch ein vierwöchiges (Vollzeit-)Praktikum ersetzt werden.
Das Pflichtpraktikum ist Bestandteil des Moduls „Provenienzforschung in der Praxis“ und ermöglicht es berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Es wird empfohlen, das Praktikum ab dem zweiten Fachsemester zu absolvieren. Die Voraussetzung an der Modulbelegung
„Provenienzforschung in der Praxis“ ist die erfolgreiche Teilnahme am Modul „Grundlagen der
Provenienzforschung“. Das Modul „Provenienzforschung in der Praxis“, welches aus einer praxisnahen Übung, einer dreitägigen Exkursion und einem Pflichtpraktikum besteht, schließt ohne Prüfung ab. Es werden für dieses Modul insgesamt 10 Leistungspunkte (entsprechend einem Workload von 300 Stunden) vergeben, davon sind 160 Stunden für ein vierwöchiges Praktikum vorgesehen.
Kontakt
Jun.-Prof. Dr. Lucy Wasensteiner